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Der Kommandant der Feuerwehr Kirchheim, Franz Fischer (l.) und sein Stellvertreter Christoph Aumiller.

Neues Konzept in Kirchheim

Feuerwehr-Ausbildung für Quereinsteiger

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Bei der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim beginnt am Samstag, 17. Juni, eine Intensiv-Grundausbildung für Spät- und Quereinsteiger.

KirchheimMit einem grundlegend überarbeiteten Ausbildungskonzept bietet Ausbildungsleiter Thomas Rimner besonders für 18- bis 40-Jährige, die sich neben Studium, Ausbildung, Beruf und Familie bei der Feuerwehr engagieren möchten, neue Möglichkeiten. Die sonst zweijährige Grundausbildung wird durch Intensivkurse an Samstagen auf wenige Monate reduziert. So kann voraussichtlich bis Ende Oktober ein wesentlicher Teil der theoretischen und praktischen Lerninhalte vermittelt werden. Nach diesem Basismodul sollen, ähnlich der dualen Berufsausbildung, erste praktische Einsatzerfahrungen gesammelt und die weitere Ausbildung einmal wöchentlich absolviert werden.

Kirchheimer betreten Neuland

„Wir betreten hier Neuland, da die modulare Grundausbildung gerade für Spät- und Quereinsteigern erst seit 2016 eine so kompakte Ausbildungsform ermöglicht“, sagt Kommandant Fischer. Bereits fünf 20- bis 30-Jährige haben für die am 17. Juni beginnende Grundausbildung zugesagt. „Bedarf für gut ausgebildete, engagierte Ehrenamtliche haben wir immer“, sagt Rimner, der sich über jeden weiteren Teilnehmer freut. Für den Dienst in der Feuerwehr Kirchheim ist grundsätzlich jede und jeder geeignet, der sich gesund fühlt und in Kirchheim wohnt oder arbeitet. Die Aufgaben und die Herausforderungen sind ebenso vielseitig wie die weiterführende Ausbildung, zum Beispieel Maschinist für Löschfahrzeuge, First-Responder oder Technische Hilfeleistung.

Eine Anmeldung ist unter Tel. 089/94 38 18 88 oder mitmachen@fw-kirchheim.de möglich.

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