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100 Mädchen und Buben aus Kirchheim feiern den "Ostertag" im Jugendzentrum.

Mit 100 Kindern

Großer Ostertag im Jugendzentrum Kirchheim

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Kirchheim – Rund 100 Mädchen und Buben haben sich durch den großen „Ostertag“ im Jugendzentrum Kirchheim getobt, gespielt und gefuttert. Alle Horte und Mittagsbetreuungen des Ortes feiern seit einigen Jahren gemeinsam statt jeder für sich.

„Blöke sieben Mal wie ein Lämmchen“, stand auf Julians Zettelchen, bei Katharina hieß es: „Singe ein Lied auf einem Bein“ und bei Yuri: „Wenn du getrunken hast, dann krähe wie ein Hahn!“ Die drei fanden ihre Aufgaben in den gelben Plastikhülsen der Überraschungseier, die auf dem weiträumigen Gelände des Jugendzentrums versteckt waren.

Jedes Kind durfte nur ein Ei sammeln und erhielt gegen die Abgabe der Hülle bei Tajana (9) ein paar Schoko-Eier als Gegenleistung. Keiner der anderen durfte erfahren, wer welche Aufgabe im Ei gefunden hatte – und so gab es manch’ lustige Begebenheit bei der großen Brotzeit, wenn dann plötzlich einer aufstand und loskrähte oder blökte.

100 Plastik-Eier hatte Gaby Sagir mit ihren Kolleginnen mit Aufgaben-Zettelchen gefüllt und dann versteckt. „Früher feierte jeder Hort für sich selbst Fasching, Ostern und Weihnachten oder im Sommer. Da waren wir oft nicht genug, auch nicht bei Ausflügen mit einem großen Bus, etwa ins Salzbergwerk nach Berchtesgaden. Also machen wir das jetzt seit einiger Zeit gemeinsam, da haben alle viel mehr Spaß“, sagt Gaby Sagir. Sie ist eigentlich Erzieherin im Hort St.Andreas irchheim, aber am „Ostertag“ kümmerte sie sich um die Spiele im Jugendzentrum.

Kinder aus dem ganzen Ort lernen sich kennen 

Ein netter Nebeneffekt des gemeinsamen Feierns: Die Kinder lernen sich gegenseitig kennen, denn in Kindergarten, Grundschule und Hort sind doch überwiegend Nachbarskinder zusammen. „Wenn sie dann in die weiterführenden Schulen kommen, sind da plötzlich viele fremde Kinder – durch die gemeinsamen Aktionstage kennen sie sich schon“, sagt Gaby Sagir. „Und sie verlieren die Scheu vor dem Jugendzentrum und sehen, dass wir auch ganz viele tolle Aktionen für Grundschüler anbieten“, ergänzt Juz-Leiter Alexander Tielker, während er eifrig warme Wiener Würstel aus dem großen Kessel austeilt. 

Nach der Brotzeit, die von den verschiedenen Einrichtungen „genukids“, Horte am Schlehenring und St.Andreas, Mittagsbetreuungen Silva-Schule und Martin-Luther-Straße sowie dem Juz selbst gebacken, gekocht, geraspelt, geschnitten und geschmiert wurde, ging’s weiter mit dem Spielenachmittag. Während die meisten Buben kickten oder Fangen spielten, maßen sich viele Mädchen bei diversen Spielen: Eier-Wettlauf, Eier-Rallye oder Eier-Flummy-Wettkampf.

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