Drama an Gesamtschule: Minderjähriger tötet Mitschüler

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Ganz schön groß geworden sind (v.l.) Simon (18), Anita (24), Bianka (22) und Sabrina (29). Sie haben den Kindergarten „Blauland“ in seiner Anfangszeit erlebt – und sind gerne zum Geburtstagsfest gekommen.

Inklusion im Kindergarten: Im "Blauland" sind alle gleich

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Kirchheim - Der Kirchheimer Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt (AWO), „Blauland“, ist ein Vorreiter der Inklusion. Von Beginn an, und damit seit 25 Jahren, als der Begriff Inklusion noch nicht den heutigen Stellenwert hatte, gehörte ein Rollstuhl-Kind zu einer der Gruppen.

Der Kirchheimer Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt (AWO), „Blauland“, ist ein Vorreiter der Inklusion. Von Beginn an, und damit seit 25 Jahren, als der Begriff Inklusion noch nicht den heutigen Stellenwert hatte, gehörte ein Rollstuhl-Kind zu einer der Gruppe.n Weitere vier Kinder mit Handicap kamen im Laufe der Zeit hinzu. „Wir sind stolz auf diesen Kindergarten“, sagte Ingrid Simmet vom AWO-Kreisverband, „er war und ist ein gutes Zeichen.“ Der Name „Blauland“ entstammt einer Kindergeschichte: die ausschließlich blauen Fizzli-Puzzlis bekommen neue Farben geschenkt und sind fortan nicht mehr nur blau, sondern auch gelb, grün oder rot. Das anfängliche Misstrauen gegen die anders aussehenden Bewohner verschwindet, als sie erkennen, dass ihre einstmals kleine, blaue Welt durch die neuen Farben bunter und fröhlicher geworden ist. „Und genauso ist es bei uns“, sagte Kindergartenleitern Hilka Schicker, „bei uns ist es egal, welche Sprache, welches Aussehen oder welche Nation jemand hat.“ Schickers Team betreut 65 Kinder, darunter fünf Inklusionkinder, das Geburtstags-Motto heißt „Partizipation“ und daher machen auch alle beim Fest mit. Jeder nach seinen Möglichkeiten. Das Geburtstagsgeschenk der Gemeinde ist eine Tankstelle aus Holz, die sich die Buben und Mädchen sehnlichst gewünscht hatten. Bei seinem Besuch in der Einrichtung sagte Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU): „Chancengleichheit sind im ,Blauland’ keine leeren Worte, sondern sie wird seit 25 Jahren gelebt. Sie haben hier besondere Zeichen gesetzt.“

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