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Die 30er-Zone im Heimstettener Moosweg um 120 Meter verkürzt und beginnt dann erst auf Höhe der Häuser. 

Kommunale Verkehrsüberwachung

Ab Donnerstag wird hier in Kirchheim geblitzt

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Ab Donnerstag startet in Kirchheim die kommunale Verkehrsüberwachung. Nicht nur Raser werden geblitzt, auch Parksünden werden geahndet. Zehn Schwerpunkt-Kontrollstellen gab Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU) jetzt im Gemeinderat bekannt. Außerdem wird die Tempo-30-Zone im Heimstettener Moosweg auf Wunsch der Polizei um 120 Meter verkürzt.

Kirchheim Im Juli 2017 hatte der Gemeinderat eine kommunale Verkehrsüberwachung mit dem Zweckverband Südostbayern beschlossen. In gemeinsamen Ortsterminen mit dem Zweckverband, dem Polizeipräsidium München und der zuständigen Polizeiinspektion Haar wurden geeignete Messstellen für die Überwachung des fließenden Verkehrs geprüft und festgelegt.

Ab morgen kann in folgenden Straßen ein Blitzer stehen: Heimstettener Moosweg, Erdinger Straße, Florianstraße, Martin-Luther-Straße, Feldkirchener Straße, Poinger Straße und Zugspitzstraße, zudem in Hausen und nach der Aufstellung zusätzlicher oder Änderung von Verkehrszeichen auch in der Heimstettener Straße. „Es gibt sonst keine Gemeinde ihre Messstellen bekannt, wir tun das bewusst, um die Autofahrer zu warnen und zu appellieren, sich an die Regeln zu halten“, begründete Böltl.

Im Zuge der Ortstermine wurde von der Polizei die Tempo 30-Zone im Heim- stettener Moosweg zwischen der Abzweigung zur Skateranlage und der Taubenstraße kritisiert. „Die Polizei sagt, dass diese bestehende Tempo 30-Zone auf Grund der fehlenden Bebauung auf beiden Seiten nicht vermittelbar sei. Es fehle das Zonenbewusstsein, jeder Fahrer habe das Gefühl, er sei außerhalb des Orts“, erläuterte Beatrix Winkler vom Bauamt. Daher werde diese Tempo 30-Zone um 120 Meter im Norden verkürzt und beginnt nun mit der Wohnbebauung, kurz vor der Einmündung Taubenstraße.

Ilse Pirzer (SPD) befürchtet, dass es durch die Freigabe auf Tempo 50 in der Verengung des Heimstettener Mooswegs zu gefährlichen Begegnungen kommen könnte. „Aber da ist heute schon Tempo 50 erlaubt, das bleibt auch so. Diese Engstelle haben wir ja absichtlich gemacht, dass alle ihre Geschwindigkeit reduzieren müssen“, erläuterte Böltl. Marcel Prohaska (SPD) konnte es nicht nachvollziehen, warum die Gemeinde unbedingt kurz hinter dem Taubenweg kontrollieren wolle und dafür die Tempo 30-Zone reduziere. „Nur etwa 100 Meter weiter, bei der Einmündung ,Am Sportpark’, blitzt doch die Polizei schon regelmäßig.“

Mit 8:3 Stimmen genehmigte der Bauausschuss letztendlich die Verkleinerung der Zone.

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