+
Praktisch, schön und gesund: Das Zirbelholz-Kissen ist neu im Angebot beim Ostermarkt in Kirchheim. Angela Scheidtmann ist die heimliche „Chefin“ der Bastelfrauen von St. Andreas, die den Markt organisieren.

Ostermarkt in Kirchheim

Bastelfrauen zufrieden mit dem Ostermarkt

  • schließen

Kirchheim - Restlos glücklich sind die „Bastelfrauen von St. Andreas“ über den Erfolg ihres Ostermarktes im Pfarrsaal von St. Andreas.

 „Wir sind ausverkauft“, sagte „Chefin“ Angela Scheidtmann. Der Erlös soll zu 100 Prozent in die Spendenkasse fließen. Wie viel Geld genau zusammengekommen ist, wollen die Damen allerdings nicht sagen. Seit 20 Jahren wird ein Mal in der Woche gebastelt, genäht, gemalt, mit Holz gearbeitet oder über neue Ideen beratschlagt. Der Ostermarkt ist kaum vorbei, schon machen sich die 20 Bastlerinnen Gedanken über das nächste Projekt, das Dorffest im Juli. „Auch hier sind wir wieder mit einem Stand vertreten, dann folgen der Herbstmarkt und der Christkindlmarkt oder Weihnachtsbasar. Wir haben das ganze Jahr zu tun“, sagt Scheidtmann. Sie hält die Gruppe der fleißigen Bastelfrauen zusammen und organisiert die Verkäufe. Jedes Jahr gibt es auch etwas Neues auf dem „Bastelmarkt von St. Andreas“, in diesem Jahr etwa die Zirbelholz-Kissen. „Die riechen nicht nur gut, man schläft damit auch hervorragend.“ Mit Klettverschluss, Rüschchen und Bordüren sind sie selbstverständlich handgemacht, ebenso die genähten Haushalts-Schürzen, Osterkerzen, Türkränze, Deko-Keramik, Marmelade sowie auch die Osterlichter und –eier. Der Materialeinsatz wird von den Frauen aus eigener Tasche finanziert. Unermüdlich verkaufen sie vier Mal im Jahr, der Erlös wird am Jahresende dann gespendet. Es sind Kirchheimer Organisationen, wie der Asylhelferkreis, der Schulförderverein oder die Hospizgruppe, aber auch andere soziale Einrichtungen, etwa die Niederbronner Schwestern oder die Orienthilfe, die sich über die finanzielle Unterstützung freuen dürfen. Bei den Käufern sind die Arbeiten heiß begehrt, schon bevor um zehn die Türen geöffnet wurden, standen sie Schlange. Der zweite Ansturm folgte dann nach der Sonntagsmesse und zum Kaffee kam der dritte Schwung Besucher. „Da haben wir dann auch bei bisschen Luft zum Ratschen“, sagt Scheidtmann und lacht. Denn das gehöre ja schließlich auch dazu.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Höhere Kita-Gebühren
Die Eltern in Höhenkirchen-Siegertsbrunn müssen sich ab September auf deutlich höhere Kindergartengebühren einstellen.
Höhere Kita-Gebühren
Schluss mit lieblos
Eine Mini-Wippe, ein klitzekleiner Sandkasten, fertig: Bisweilen lieblos hingeknallt wirken Kinderspielplätze in Wohnanlagen. Das soll sich in Unterhaching nun ändern – …
Schluss mit lieblos
Pan, Rittersporn und Kanone
Am Sonntag ist der Tag der offenen Gartentür. Aus diesem Anlass hat der Münchner Merkur das Ehepaar Schreiber in Oberhaching besucht. Pflanzen stehen hier ganz oben auf …
Pan, Rittersporn und Kanone
Über vier Jahre Haft für Chef einer Diebesbande
Der Kopf einer Einbrecherbande muss für vier Jahre und vier Monate hinter Gitter. Das entschied am Freitag das Landgericht München I.
Über vier Jahre Haft für Chef einer Diebesbande

Kommentare