Explosion in Beirut: Erstes deutsches Opfer bekannt - Behörden nehmen Dutzende Hafen-Mitarbeiter fest

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Links, wo die Bagger stehen, soll das zweite Haus für Kinder inklusive drei Förderklassen und gemeindeeigenen Wohnungen gebaut werden.

Die Zahl der zu betreuenden Schulkinder nimmt stetig zu

Ein zweites Haus für Kinder

  • Bert Brosch
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Das erste Haus für Kinder in Kirchheim ist noch nicht eingeweiht, da plant die Gemeinde schon ein zweites. Auch Wohnungen sollen darauf entstehen.

Kirchheim – Das erste Haus für Kinder neben dem Jugendzentrum in Kirchheim steht kurz vor der Einweihung, da denkt die Gemeinde angesichts der stetig wachsenden Zahl an Schulkindern bereits an den Bau des zweiten. Errichtet wird es auf der Wiese neben der Martin-Luther-Grundschule. Auf Antrag der Jungen Union wird auch ein Stockwerk mit gemeindeeigenen Wohnungen drauf gesetzt. „Wegen mir darf man da gerne auch eine zweite Etage mit Wohnungen bauen“, sagte Wolfgang Heinz-Fischer (VFW).

Im Juli 2018 hatte der Gemeinderat beschlossen, für 200 Kinder der angrenzenden Grundschule eine neue Mittagsbetreuung zu bauen. Bei der Projektentwicklung stellte sich heraus, dass der Platzbedarf der Kirchheimer Grundschulen stetig steigt und somit in diesen immer weniger Platz für externe Nutzer vorhanden ist. So haben etwa die heute in der Silva-Grundschule untergebrachten Diagnose-Förderklassen des Landkreises dort langfristig keinen Platz mehr. Im Zuge der Suche nach einem alternativen Standort stieß man auf die neue Mittagsbetreuung.

„Die Fläche im Ort können wir nicht vermehren, also...“

„Daher wollen wir jetzt dort zusätzlich drei Förderklassen integrieren“, sagte Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU). Und auch dem Wunsch der Jungen Union nach zusätzlichen gemeindeeigenen Wohnungen will man entsprechen und ein weiteres Stockwerk mit Wohnungen für Einheimische und Mitarbeiter der neuen Einrichtung aufsetzen. „Die Nachfrage nach den Gemeindewohnungen auf dem ersten Haus für Kinder ist enorm groß, sodass dies bestimmt eine gute Entscheidung ist“, sagte Böltl.

Wolfgang Heinz-Fischer begrüßte die Aufstockung ausdrücklich: „Die Fläche im Ort können wir nicht vermehren – also gibt es neuen Wohnraum nur dann, wenn wir nach oben bauen. Über Parkplätzen, Gewerbebauten, Einkaufszentren. Wegen mir darf man hier ruhig auch noch ein zweites Stockwerk oben drauf bauen.“ Auch Ewald Matejka (SPD) stimmte der Planung zu, konnte sich aber nicht verkneifen zu bemerken, dass es für ihn sehr schön sei, „dass die jahrelangen Forderungen der SPD nach Wohnraum in der Höhe endlich bei den anderen Fraktionen angekommen ist“.

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