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safasf: Andreea Monolache mit ihrem eigens für die erste Filiale kreiertem Eis „Kirchheimer Praline“. Ehemann Marius war schon wieder im „Eis-Labor“, Nachschub für den nächsten Tag produzieren.

Klassiker und eigene Kreationen

Kirchheimer Praline im „La Strada“: Eisdiele im Ortszentrum eröffnet

  • Bert Brosch
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Trotz der Corona-Krise hat ein Paar in Kirchheim eine Eisdiele eröffnet. Wie haben uns mal angeschaut, welche Sorten sie zu bieten haben.

Kirchheim – Mitten in der Corona-Krise, in der man ansonsten ja eher von Schließungen hört, haben Marius Berbec und Andreea Monolache ihren ersten eigenen Laden eröffnet. In ihrer Eisdiele „La Strada“ im Kirchheimer Ortszentrum verkaufen sie 20 Sorten und zahlreiche Eisbecher. Ein verführerisch-süßes Angebot, das am Eröffnungstag zig Gäste anlockte.

Von den wirtschaftlich unsicheren Zeiten haben sich Monolache und Berbec nicht abschrecken lassen. „Wir haben fünf Jahre lang nach einem passenden Laden gesucht und den hier durch Zufall gefunden – da spielt Corona keine Rolle, wir wollten unbedingt eröffnen“, sagt Berbec. Er und seine Partnerin kommen aus Rumänien und wohnen jetzt in Höhenkirchen-Siegertsbrunn, wo sie in ihrem „Eis-Labor“ an neuen Kreationen tüfteln. Zuvor waren beide fünf Jahre lang in Gauting (Kreis Starnberg) in einer Eisdiele angestellt, wo sie sich kennengelernt haben. Beide träumten aber schon lange von einem eigenen Geschäft

Auch ohne Werbung stellten die Kirchheimer schnell fest, dass es in der Gemeinde endlich eine Eisdiele "La Strada" gibt.

„Ich habe mich in mehreren Lehrgängen und Kursen zum Eismacher ausbilden lassen, ich glaube, das gelingt mir recht gut“, sagt Berbec. Sein persönlicher Geheimtipp ist das Pistazien-Eis, „aber auch unser Nutella-Eis schmeckt hervorragend“. Ansonsten setzt er auf die Klassiker. Schoko, Erdbeere, Stracciatella. Exotische Varianten, etwa mit Kurkuma, Ingwer oder Knoblauch, wie sie in Münchens Eisdielen heuer angesagt sind, gibt es im „La Strada“ nicht. Extra für seine Eisdiele kreierte Berbec allerdings die „Kirchheimer Praline“, die aus Rumkugeln hergestellt wird. Etwa die Hälfte der Sorten sind auf Wasser- und Fruchtbasis, sind also lactosefrei.

Die Kirchheimer warteten jedenfalls geduldig in langen Schlangen vor dem Laden und probierten sich quer durchs Sortiment. „Dafür, dass wir keine Werbung gemacht haben, lief der erste Tag klasse“, freut sich Berbec. Täglich außer am Montag ist zwischen 10 und 20 Uhr geöffnet, „dann muss ich schnell heim ins Eis-Labor, die ausverkauften Sorten für den nächsten Tag nachproduzieren, das dauert immer vier bis fünf Stunden“, erklärt Berbec.

Die Preise

Eine Kugel kostet im „La Strada“ 1,30 Euro, nur das Pistazien-Eis, weil darin so viele teure, grüne Kernchen verarbeitet werden, kostet 1,60 Euro. Die Eisbecher, „Snickers“, „Schwarzwald“ oder „After Eight“ genannt, gibt’s je nach Größe für 4,70 bis 6,20 Euro.

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