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Sicherer, besser, barrierefrei: Umbau der Kreisstraße M1 soll bis Jahresende fertig sein

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Von: Bert Brosch

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Den symbolischen Spatenstich für den Kreisverkehr an der M 1 setzen (v.l.) Landrat Christoph Göbel, Stephan Huber vom Staatlichen Bauamt Freising, Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Tanja Sartorius (Bauamt) und Bürgermeister Maximilian Böltl.
Den symbolischen Spatenstich für den Kreisverkehr an der M 1 setzen (v.l.) Landrat Christoph Göbel, Stephan Huber vom Staatlichen Bauamt Freising, Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Tanja Sartorius (Bauamt) und Bürgermeister Maximilian Böltl. © Bert Brosch

Die Umbauten auf der Kreisstraße M 1 bei Kirchheim sollen bis Jahresende fertig sein. Landkreis und Freistaat investieren hier 3 Millionen Euro für mehr Sicherheit und Barrierefreiheit.

Kirchheim – Ab Ende des Jahres können die Kirchheimer entlang der Kreisstraße M 1 einen neuen Geh- und Radweg benutzen, ebenso werden vier barrierefreie Bushaltestellen gebaut. Gemeinsam mit dem neuen Kreisel an der Weißenfelder Straße investieren Landkreis und Freistaat 2,97 Millionen Euro.

„Seit vielen Jahren untersuchen wir diese enorm stark befahrene Straße und die vor allem morgens und abends unglaublich frequentierte Kreuzung zwischen der M 1 und der Weißenfelder Straße“, sagte Landrat Christoph Göbel beim Spatenstich für den neuen Kreisverkehr. Mit den jetzt begonnen Umbaumaßnahmen, die bis Ende des Jahres abgeschlossen sein sollen, möchten der Landkreis sowie der Freistaat mehrere Effekte erreichen: „Mit dem Kreisel entschärfen wir die gefährliche Kreuzung, mit dem Geh- und Radweg, der südlich der M 1 entlang des Gewerbegebiets Heimstetten bis zur Ortsgrenze nach Feldkirchen gebaut wird, schaffen wir Sicherheit für Radler und Fußgänger“, zählte Göbel auf. Die Pendler könnten dann mit dem Rad zur Arbeit fahren oder aber an einer der vier neuen, barrierefreien Bushaltestellen einsteigen – je zwei auf Höhe der Weißenfelder Straße und zwei bei der Ammerthalstraße in Feldkirchen. „Diese neuen Bushaltestellen werden auch von den Expressbuslinien X203 und 206 angefahren“, sagte Göbel.

„Diese 1,24 Millionen Euro nehmen wir hier sehr gerne in die Hand“

Bayerns Bau- und Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) verwies auf die vielen Bauprojekte an Kreisstraßen, Geh- und Radwegen, die der Freistaat aktuell mitfinanziere. „Diese 1,24 Millionen Euro Fördermittel nehmen wir hier sehr gerne in die Hand, denn es ist mir wichtig, die Verkehrsverhältnisse in der Region nachhaltig zu verbessern und die Mobilität zu stärken“, sagte Bernreiter. Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU) bedankte sich bei Landkreis und Freistaat für die Finanzierung der so wichtigen Bauarbeiten entlang des Heimstettener Gewerbegebiets. „Ich weiß schon, dass die Kirchheimer aktuell sehr viele Opfer beim Verkehr bringen müssen“, sagte Böltl. „Der S-Bahn-Umbau ist noch nicht abgeschlossen, die Brücke über die Autobahn ist gesperrt, wegen der Landesgartenschau gibt es viele Baustellen und Sperrungen im Ort, jetzt noch die neue Baustelle an der M 1.“ Aber die Gemeinde oder der Landkreis täten dies nicht, um die Bürger zu ärgern, sondern damit es danach besser und sicherer ist. „So ist das auch hier bei dieser Baumaßnahme.“

Begonnen haben die Arbeiten an der M 1 im Februar, bis September soll der Kreisel fertig sein, bis Jahresende der Geh- und Radweg. Danach wird die Böschung zwischen Radweg und Gewerbegebiet neu bepflanzt. Doch damit nicht genug: „Wir hätten den Geh- und Radweg auch gerne auf Feldkirchner Gebiet bis zur Hohenlinder Straße gebaut, aber da fehlen uns noch ein paar Grundstücke“, sagte Göbel.

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