Unfall auf der Autobahn bei Anger
+
Unfall auf der A99 (Symbolbild)

Hoher Schaden und langer Stau

Unfall der A99: Schwertransport samt Bagger stürzt in Straßengraben

  • Florian Prommer
    vonFlorian Prommer
    schließen

Zu wenig Sicherheitsabstand war der Grund für einen Unfall auf der A99 bei Kirchheim, der einen langen Stau und hohen Sachschaden zur Folge hatte. Ein Schwertransporter stürzte dabei in den Grünzug.

Ein Sachschaden von circa 100.000 Euro ist gestern bei einem Unfall auf der A99 bei Kirchheim entstanden. Ein rumänischer Lkw-Fahrer prallte nach Angaben der Autobahnpolizei Hohenbrunn um 11.29 Uhr mit seinem Sattelzug gegen einen vorausfahrenden Lastwagen, dessen Fahrer leicht verletzt wurde. Die Folge war ein langer Stau in Richtung Salzburg, der sich bis in den Nachmittag zog.

Der 27-jährige Rumäne übersah, dass der vorausfahrende Lastwagen, am Steuer saß ein 57-Jähriger aus Berlin, verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremste. Er stieß mit seinem Schwertransporter, der mit einem Bagger beladen war, gegen das Heck des Berliners. Bei dem Zusammenstoß rutsche der Schwertransport in den Straßengraben ab und zerstörte hierbei die Schutzplanke auf einer Länge von 20 Metern. Der Berliner wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Bergung des Lkw dauert mehrere Stunden

Bergung des Lkw dauert mehrere Stunden und hatte starke Verkehrsbeeinträchtigungen zur Folge. Aufgrund großer Mengen ausgetretenem Diesel, welcher die Fahrbahn extrem rutschig machte, mussten für die Reinigung mittels Kehrmaschine die zwei rechten Fahrstreifen gesperrt werden. Die Bergung des Schwertransportes gestaltet sich aufgrund der übergroßen Ladung und der schweren Beschädigungen am Sattelzug laut Autobahnpolizei als schwierig und zeitaufwendig. Ein Autokran und schweres Abschleppgerät mussten anrücken, um den Lkw aus dem Grünstreifen zu heben. Das zog sich bis in den späten Nachmittag.

An beiden Fahrzeugen und der Schutzplanke entstand erheblicher Sachschaden und Treibstoff sickerte in das Erdreich, was einen Gesamtschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro zur Folge hatte. Bei dem genehmigungspflichtigen Schwertransport wurden darüberhinaus nach Angaben der Polizei mehrere Auflagen missachtet, was jedoch derzeit noch Stand der Ermittlungen ist. Die Feuerwehren Heimstetten und Kirchheim waren im Einsatz und das Technische Hilfswerk wurde aufgrund der aufwändigen Bergung hinzugezogen. Während der Bergung kam es zu starken Verkehrsbehinderungen. 

Auch interessant

Kommentare