Die Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten den Lkw-Fahrer aus dem Führerhaus. Er verstarb im Krankenhaus.
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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten den Lkw-Fahrer aus dem Führerhaus. Er verstarb im Krankenhaus.

Im Führerhaus eingequetscht

Lkw-Fahrer stirbt bei Unfall auf der A99

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Kirchheim - Bei einem Auffahrunfall auf der A99 ist ein 44-jähriger Lkw-Fahrer am Mittwoch in seinem Führerhaus eingeklemmt worden. Im Krankenhaus starb der Mann an seinen schweren Verletzungen.

Im morgendlichen Berufsverkehr hat der Fahrer eines tschechischen Sattelzugs auf der Autobahn A 99 offenbar zu spät bemerkt, dass der Verkehr vor ihm zum Stehen gekommen war. Und so rauschte der Sattelzug gegen 9.20 Uhr im Bereich zwischen der Anschlussstelle Kirchheim und dem Kreuz München Ost ungebremst, so vermutet zumindest die Polizei, in die beiden vor ihm wartenden Lkw, einen weiteren Sattelzug und einen Zwölftonner. 

Der Zwölftonner, gefahren von einem 44-jährigen Rumänen mit Wohnsitz in Deutschland, wurde dadurch zwischen den beiden deutlich schwereren Sattelzügen eingekeilt. Das blaue Führerhaus wurde durch die Wucht des Aufpralls eingedrückt und fast komplett auf die eigene Ladefläche zurück geschoben. Der rumänische Fahrer war schwer verletzt – und gefangen im zerbeulten Stahl.

Über 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Aschheim, Kirchheim und Heimstetten sowie der Berufsfeuerwehr München waren am Unfallort und versuchten eine halbe Stunde lang, den Lkw-Fahrer aus seiner Führerkabine heraus zu bekommen. Letztlich konnten sie mit Hilfe eines hydraulischen Rettungsgeräts Teile der Fahrerkabine entfernen – und den Mann befreien. Der war so schwer verletzt, dass er noch auf der Autobahn reanimiert werden musste. Der Rettungshubschrauber Christoph München brachte den Rumänen schließlich in eine Münchner Klinik. Wenige Stunden später wird bekannt: Der 44-Jährige ist an seinen schweren Verletzungen verstorben. 

Während des Rettungseinsatzes war die A 99 in Richtung Salzburg zwischenzeitlich komplett gesperrt. Dadurch bildete sich ein elf Kilometer langer Stau, der bis zum Kreuz München Nord reichte. Und auch in der Gegenrichtung staute es sich aufgrund vieler Schaulustiger. Noch bis circa 14.30 Uhr kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Strecke. 

Die Lkw wurden abgeschleppt und abgesplitterte Fahrzeugteile von der Fahrbahn geräumt. Während der Bergungs- und Aufräumarbeiten wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Zudem wurde ein Gutachter angefordert, um den genauen Unfallhergang zu ermitteln, meldet die Polizei.

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