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Besuch im neuen Vereinsheim am Wertstoffhof: Bürgermeister Maximilian Böltl (Fünfter v.l.) gratuliert Patrick Reis, Andreas Wisgigl, Zacharias Hämmerle, Mario Neumayer, Florian Sift und Stefan Mayr.

Der Maibaum kann kommen

Die Burschen haben ihr neues Vereinsheim bezogen. Vieles im Innenraum ist aus dem alten Maibaum gezimmert. Und der neue Maibaum kann kommen.

Kirchheim – Nach zweijähriger „Obdachlosigkeit“ haben die Burschen in Kirchheim wieder ein Vereinsheim. In ihm stecken viele Arbeitsstunden an Eigenleistung sowie eine kräftige Finanzspritze der Gemeinde.

Die Einrichtung ist gemütlich: Tische und Bänke sind aus dem Maibaum von 2013 gezimmert. Aus einem alten Zigarettenautomaten zieht man kleine alkoholische Shots, ein Tierkopf ist zur Nebelmaschine umgebaut. Diverse landwirtschaftliche Geräte, ein Tresen mit mobiler Zapfanlage und Schnaps-Mischanlage sowie Tische und Bänke mit weiß-blauem Anstrich dienen als Deko im neuen Vereinsheim am Wertstoffhof.

In jeder Ecke riecht es nach frischem Holz, das Grundgerüst, die Containeranlage vom Kindergarten St. Franziskus, das die Gemeinde zur Verfügung gestellt hat, ist überbaut und damit nicht mehr zu sehen. Der Mietvertrag garantiert den Burschen ein „Wohnrecht“ von zehn Jahren. Das Gros der Kosten in Höhe von 130 000 Euro, das die Gemeinde bezahlt hat, liegt in der Erschließung des Geländes, vor allem dem Anschluss an die Kläranlage des Wertstoffhofs. Dafür können neben den Burschen auch die Mitglieder der Hundeschule sowie die Pfadfinder den WC-Container nutzen. „Der ist öffentlich“, sagte Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU).

Er ist „unglaublich froh über einen derart aktiven Verein“, der in diesem Jahr den Maibaum am Caspar-Mayr-Platz aufstellen wird. Aufgrund des Maifestes und der Baumwachen mussten die Burschen, die seit Oktober jedes Wochenende an ihrem Vereinsheim arbeiteten, zum Schluss einen Zahn zulegen. „Wir sind grad fertig geworden“, sagt „Bauleiter“ und Vereinsvorstand Mario Neumayer. Am ersten April wird der Maibaum geholt und dann werden ihn die Burschen einen Monat lang bewachen.  sab

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