Wohngenossenschaft

Maximal elf Euro Miete: Das überzeugt Kirchheim

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Kirchheim – Mit dem Beitritt zur „AWOhnbau Genossenschaft eG“ will die Gemeinde Kirchheim das genossenschaftliche Wohnen vorantreiben. Zwei in Aufstellung befindliche Bebauungspläne wären bereits für die Umsetzung interessant.

Hat die Gemeinde sich beim Bau des Mehrgenerationen-Hauses an der Caramanicostraße noch für die Baugesellschaft München-Land entschieden, soll nun durch die Zusammenarbeit mit der AWOhnbau ein weiteres Standbein zum Bau von bezahlbaren Wohnungen in Kirchheim geschaffen werden. Die AWOhnbau bietet aktuell durchschnittliche Mieten bis maximal elf Euro für einen barrierefreien Neubau im Landkreis München. Das ist möglich, da die AWO nicht gewinnorientiert arbeitet und die Objekte nicht der Spekulation unterliegen.

Zwei Grundstücke in Hausen im Visier

Durch die Zeichnung von 130 Anteilen mit einem Wert von 32 500 Euro ist Kirchheim nun Genossenschaftsmitglied. Weitere vier Gemeinden im Landkreis sind ebenfalls beigetreten. Neubiberg ist bereits einen Schritt voraus und hat zwei Projekte in der Umsetzung. Für die Gemeinde liegen die Vorteile darin, dass das Bauamt von der Projektierung und Umsetzung befreit ist, dass sie den Bau „ihrer“ Wohnungen nicht komplett vorfinanzieren muss und auch durch zusätzliche Beteiligungen die Mieten langfristig weiter reduzieren und steuern kann.

Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU) ist zudem von den innovativen Bau-Konzepten überzeugt und stellte auch bereits zwei mögliche Grundstücke in Hausen Südost und -west zur Diskussion. „Hier hat die Gemeinde rund 5000 Quadratmeter an Eigentumsflächen, diese sind für den genossenschaftlichen Wohnungsbau geeignet.“ Der Bebauungsplan befindet sich in Aufstellung, ein Baubeginn ist für das Jahr 2018 angestrebt.

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