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In der CSU daheim: (v.l.) Karin Hobmeier, Bezirksrätin, Ernst Weidenbusch (MdL), Bürgermeister Maximilian Böltl, Ortsvorsitzende Stefanie Jürgens, Markus Blume (MdL), Marianne Hausladen, Frank Holz, Florian Hahn (MdB), Gerlinde Koch-Dörringer, Vorsitzende der Frauen Union und Kreisschatzmeister Volker Rhein. 

Mit der Gebietsreform kommt der große Ortsverband

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Seit 40 Jahren gibt es den CSU-Ortsverband Kirchheim-Heimstetten. Einst waren beide Orte getrennt. Und jeder hatte einen eigenen Ortsverband. Das änderte sich mit der Gebietsreform.

KirchheimVor 40 Jahren haben sich die CSU Ortsverbände Kirchheim und Heim-stetten zusammengeschlossen. Anlass genug, mit Politprominenz aus den eigenen Reihen Geburtstag zu feiern. Als aktuell stärkste Fraktion im Gemeinderat sieht sich die Partei als Garant für Sicherheit, Verlässlichkeit und Wohlstand für alle.

Der Festredner Markus Blume (MdL) freute sich, als „Vorgruppe“ für den Kabarettabend mit „Herbert & Schnipsi“ im Festzelt des Kirchheimer Dorffestes am nächsten Abend, sprechen zu dürfen. Er nutzte die Gelegenheit, in den Wahlkampf zur Bundestagswahl im September einzutreten.

Er beschwor die Vertreter der Vereine und Institutionen, für den Fortbestand der christlichen Prägung des Landes zu kämpfen. Es sei keine Zeit für rote, grüne oder rot/grüne Experimente, schließlich trete die CSU als in der Kommunalpolitik verwurzelte politische Kraft für Kontinuität ein, für Zusammenhalt, Ehrenamt und Tradition.

Der Stimmkreisabgeordnete im Bundestag, Florian Hahn, erinnerte sich an den Eintritt des amtierenden Bürgermeisters Maximilian Böltl. Er war im jungen Alter von 15 Jahren in die Junge Union gekommen. „Er machte sich für das Blumenbeet um die Kapelle stark.“ Schnell habe Max jedoch die Vorzüge eines naturbelassenen Beetes erkannt, wo die Pflanzen ungestört vor sich hinwachsen könnten.

Heute, als Bürgermeister, bewegen Böltl wichtigere Dinge. „Wir brauchen dringend einen vernünftigen S-Bahn Takt“, so Böltls Appell an Florian Hahn. „Deine Anwesenheit heute möchte ich nutzen, um diesen Wunsch zu äußern.“ Für die Ortsvorsitzende Stephanie Jürgens ist Böltl die gestaltende und treibende Kraft, „der gute Geist im Ortsverband, von dem wir viel Positives in Zukunft erwarten können.“

Die Entstehung der CSU Kirchheim-Heimstetten kam mit der Gebietsreform. Bis dahin gab es in Kirchheim und Heimstetten eigene Kommunalverwaltungen. Der CSU-Ortsverband Kirchheim wurde am 1. Juni 1962 gegründet, stellte von 1954 bis 1960 mit Georg Huber und von 1976 bis 1978 mit Hermann Schuster zwei Bürgermeister, für die CSU saßen drei Mitglieder im Gemeinderat. Am 30. Juni 1970 zogen die Heimstettener nach, gründeten ebenfalls einen Ortsverband. Josef Hausladen, von 1957 bis 1976 Bürgermeister, trat im Jahr 1972 der CSU bei, fünf von zwölf Sitzen gehörten Mandatsträgern der CSU. Im Zuge der bevorstehenden Gebietsreform schlossen sich am 30. Juni 1977 die Ortsverbände zusammen, Vorstand wurde Anton Meyer. 1990 wurde Christa Reinhart als erste Frau in dieses Amt gewählt. Bei den Gemeinderatswahlen im Jahr 1978 siegte Hermann Schuster, bekleidete zwölf Jahre hauptamtlich sein Mandat, sieben der 16 Sitze entfielen auf die CSU. Im Jahr 1990 verlor die CSU das Amt des Bürgermeisters an Heinz Hilger (VFW), 24 Jahre hat es gedauert, bis Böltl es 2014 an die CSU zurückholte. Mit zehn Gemeinderäten ist die CSU stärkste Fraktion. Seit zwei Jahren führt Stefanie Jürgens den Ortsvorsitz.  sab

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