Sperrung wegen Feuerwehreinsatz: Schienenersatzverkehr für S7 und S20

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Keine Sorge wegen der vakanten Kassier-Stelle: Da findet sich schon jemand, beruhigt Bürgermeister Maximilian Böltl (l.) Kommandant Franz Fischer und die Mannschaft.

Einsatzbilanz

143 Mal muss die Feuerwehr Kirchheim ausrücken – das ist Rekord

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Kirchheim - „Dann sehen wir uns eben in vier Wochen noch einmal“, schloss Kommandant Franz Fischer die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim. Nach dem Bericht über ein erfolgreiches Jahr 2015 fand sich kein Nachfolger für Kassier Franz Sepp.

Noch niemals wurden die 83 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim (2014: 89) so oft alarmiert wie im abgelaufenen Jahr: 143 Mal (104) rückten die Einsatzkräfte aus. Dabei leisteten sie 1392 Einsatzstunden (2014: 1099). Davon waren fünf Prozent oder sieben Einsätze Brände, zehn Prozent waren Fehlalarme und 80 Prozent (115 Einsätze) technische Hilfeleistungen, wie die Rettung und Bergung von Menschen, Tieren und Fahrzeugen, die Beseitigung von Sturmschäden und Überschwemmungen, aber auch Türöffnungen, die Reinigung von Ölspuren, Absperrungen oder das Bereitstellen von Strom.

„133 unserer Einsätze fanden während der normalen Arbeitszeit statt, da sind wir allen Arbeitgebern dankbar, dass die das ermöglichen. Zehn Alarmierungen gab es nachts zwischen 22 und 6 Uhr“, berichtete Kommandant Franz Fischer.

Nicht so rund läuft es beim Amt des Kassiers. Franz Sepp hatte die Funktion sechs Jahre perfekt ausgefüllt und bei den Wahlen vor einem Jahr gesagt, nun sei es genug. Als Nachfolger wurde Max Ferstl gewählt. „Der hat das ein halbes Jahr gemacht und mir plötzlich mitgeteilt, er wolle nicht mehr, also bin ich wieder eingesprungen. Doch ich habe dafür nicht mehr die Zeit!“, forderte Sepp seine Kameraden auf, sich zur Verfügung zu stellen.

Trotz mehrerer Appelle, auch durch Kommandant Fischer, fand sich niemand. Somit wird es in vier Wochen eine erneute Versammlung geben. „Ich höre dann definitiv auf – wenn sich keiner meldet, wird der Vorstand geschlossen zurücktreten und dann gibt es keinen Verein mehr!“ 

Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU), der gemeinsam mit acht Gemeinderäten an der Versammlung teilnahm, beruhigte: „Das habe ich schon mehrfach erlebt, da findet sich dann schon einer.“ Er bedankte sich im Namen der Bevölkerung von Kirchheim für den enormen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr und bei Kommandant Franz Fischer für die perfekte Zusammenarbeit mit ganz kurzen Wegen.

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