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Schausteller zieht Wiesn-Bilanz: „Leute waren da, aber halt im Zelt“

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Von: Laura May

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„Beklagen kann ich mich nicht“: Ewald Schneider junior ist zufrieden mit dem diesjährigen Oktoberfest.
„Beklagen kann ich mich nicht“: Ewald Schneider junior ist zufrieden mit dem diesjährigen Oktoberfest. © r. brouczek

Mit dem höchsten Freifallturm der Welt war der Kirchheimer Schausteller Ewald Schneider junior heuer auf der verregneten Wiesn. Mit einer Woche Abstand zieht er Bilanz.

Kirchheim – Ewald Schneider junior aus Kirchheim ist Schausteller. Bereits als Teenager tourte er mit seiner Familie über Volksfeste in ganz Europa. Auf der Wiesn war der 26-Jährige heuer mit dem weltweit höchsten Freifallturm „Hangover – The Tower“ vertreten. Mit dem Wetter hatte er schon einmal mehr Glück. Im Interview zieht er seine Wiesn-Bilanz.

Hat Ihnen der Regen das Oktoberfest-Geschäft versaut?

Der Regen war natürlich schon bitter – beklagen kann ich mich aber eigentlich nicht. Die Leute waren ja da, aber halt viel in den Zelten. Mein Geschäft war immer noch ok. Schade war das Wetter vor allem für die Besucher. Und die Münchner.

Wie geht man als Schausteller mit der eigenen Abhängigkeit vom Wetter um?

Als Schausteller rechnet man nicht im Vorhinein mit bestimmten Einnahmen. Wir können zwar viel, aber das Wetter können wir noch nicht ändern.

Nach der Wiesn machen Sie erst einmal Urlaub?

Nein. Nach der Wiesn ist vor dem Bremer Freimarkt. Wir sind gerade schon mitten im Aufbau. Wir bauen den Turm in München ab und in Bremen direkt wieder auf. Danach geht es dann weiter zum Winter Wonderland nach London.

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