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So könnte es aussehen: 25 auf 12,5 Meter, Hubboden, Wassertiefe bis 1,80 Meter.

Machbarkeitsstudie

Schulschwimmbad für Kirchheim wäre richtig teuer

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Kirchheim - Seit zwei Jahren können die Kirchheimer Schüler nicht mehr das Ismaninger Hallenbad zum Schwimmunterricht nutzen. Kirchheim, Aschheim und Feldkirchen haben daher eine Machbarkeitsstudie für ein eigenes, gemeinsames Bad in Auftrag gegeben. Ergebnis: Es wird teuer.

Rainer Pethran, Geschäftsführer der „Gesellschaft für Entwicklung und Management von Freizeitsystemen“ (GFM) in Neuried, hat dem Gemeinderat Kirchheim das Ergebnis der Hallenbd-Studie vorgestellt: Selbst bei einer Schwimmfläche von nur 25 auf 12,5 Meter kostet das Bad mindestens fünf Millionen Euro. Plus ein Betriebskostendefizit von jährlich gut 500.000 Euro.

Bedarf ist da

Die GFM betreibt laut Pethran selbst 17 Schwimmbäder und berät Kommunen vor dem Bau von Bädern. Für Kirchheim, Aschheim und Feldkirchen, die einen gemeinsamen Schulzweckverband haben, kommt er auf ein Potenzial von 55 Klassen oder jährlich 25 000 bis 40 000 Schwimmern. „Das ergäbe nach den Richtlinien des Staatsministeriums eine Schwimmhalle von 16 auf acht Meter. Das ist natürlich sehr klein, so dass da kaum Schwimmunterricht möglich wäre oder gar ein privater Besucher käme.“ Pethran empfahl daher eine Stufe größer. Wenn man noch mehr Gemeinden im Umland mit Schwimmbedarf einberechne, komme er auf rund 100 Klassen; ergäbe ein Bad von 25 auf 12,5 Meter mit fünf Bahnen.

Öffentliches Bad nicht sinnvoll

Bedarf für ein öffentliches Hallenbad sieht Pethran nicht. „Wir haben im Münchner Osten von Erding bis Ottobrunn so viele Frei-, Hallen- und Spaßbäder, dass es dafür keine Notwendigkeit gibt.“ Es gehe ausschließlich um ein Schulschwimmbad ohne Sprungturm oder –brett, ohne Wellnessbereich, Cafeteria oder ähnliches. „Folglich werden in den wenigen Stunden außerhalb des Schulwimmens nur wenige Besucher kommen und die sind bestimmt nicht bereit, hohe Eintrittspreise zu bezahlen. Eine Deckung der Betriebskosten über den Eintritt ist also nicht möglich.“ Er kalkuliert die Baukosten auf mindestens fünf Millionen Euro. „Soll es ein bisschen größer sein, ein Sprungturm oder andere Erweiterungen haben, dann geht es in Millionen-Schritten nach oben.“

Geothermie-Anschluss rentiert sich nicht

Und obwohl Aschheim, Kirchheim und Feldkirchen ein gemeinsames Geothermieprojekt haben, sei ein Anschluss des Bades in Kirchheim nicht sinnvoll. Das rentiere sich nur, wenn das Bohrloch in unmittelbarer Nähe sei, wie etwa in Erding. „Sobald ein paar hundert Meter Rohre und Technik verlegt werden müssen, ist das unrentabel. Und das Schwimmbad sollte ja so nah wie möglich an die größte Schule im Zweckverband“, gab Pethran den Gemeinderäten mit auf den Weg.

Angebot aus Nachbarlandkreis

Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU) ergänzte, dass er ganz aktuell das Angebot einer Gemeinde aus einem Nachbarlandkreis erhalten habe, dass Kirchheimer Schüler dort einige Stunden schwimmen könnten. Welche Kommune das ist, wollte Böltl allerdings nicht öffentlich sagen.

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