Der E-Luxusauto-Hersteller Tesla kommt nach Heimstetten.
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Der E-Luxusauto-Hersteller Tesla kommt nach Heimstetten.

Gewerbegebiet Ammerthalstrasse

Tesla kommt nach Heimstetten

  • Bert Brosch
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Luxus im Gewerbegebiet Heimstetten: Dort will sich der US-amerikanische Elektro-Autohersteller Tesla ansiedeln.

Heimstetten – Der amerikanische Elektroautomobilhersteller Tesla zieht in die Ammerthalstraße im Gewerbegebiet Heimstetten. Insgesamt 40 Mitarbeiter sollen nach dem Umbau des Gebäudes dort Elektro-Fahrzeuge warten und verkaufen. Der Bauausschuss stimmte dem Antrag für den Um- und Ausbau einstimmig zu.

Nach Ausführungen des Berliner Antragstellers sollen jede Woche acht Tesla-Fahrzeuge mit einem Tieflader angeliefert werden. Gezeigt werden dann ein bis zwei Autos, voll elektrisch beleuchtet in einem Showroom. Bis zu 30 Fahrzeuge stehen im Werkstattbereich. Die Räume sollen dazu umgebaut, der eingeschossige Pavillon im Eingangsbereich abgerissen werden. Von den erforderlichen 18 Stellplätzen für die Mitarbeiter und Kunden müssen sieben neu angelegt werden, ebenso eine Fläche für 28 Fahrräder, die gemäß der neuen Kirchheimer Stellplatzsatzung vorhanden sein müssen. Zur besseren Erreichbarkeit der Verkaufs- und Werkstatträume sowie der Parkplätze werden an der Ammerthalstraße neun Bäume gefällt und durch zwölf Neupflanzungen ersetzt.

Der Antragsteller erläuterte das Tesla-Konzept: Die E-Fahrzeuge werden in firmeneigenen Zweigstellen als Auftragsfertigung verkauft. Ausgeliefert werden sie unter anderem an Niederlassungen wie der geplanten in Heimstetten. Dort findet vor der Übergabe an den neuen Besitzer eine Inspektion statt. Da die Fahrzeuge keine Verbrennungsmotoren haben, entstehen kaum Motorengeräusche, Abgase oder Schadstoffausstoß. Lediglich Reifen, Windschutzscheiben, Ersatzteile aus Metall und Plastik sowie geringe Mengen an Chemikalien werden gelagert. Wirtschaftsförderer Tobias Schock befürwortete die Baugenehmigung ausdrücklich: „Diese prominente Unternehmensansiedlung ist von großer Bedeutung für das Gewerbegebiet und für die Gemeinde insgesamt.“ Er scheibt von „erheblichem Imagegewinn“ und einer „spürbaren Belebung des Areals“, die zu erwarten sei.

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