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Baubeginn fürs neue Rathaus: Trauzimmer mit Alpenblick

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Von: Bert Brosch

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Mit Bauhelm und Spaten: Im neuen Ortspark baut die Gemeinde ihr Rathaus an einer historischen Verbindungsstelle zwischen Kirchheim und Heimstetten. Den symbolischen ersten Spatenstich setzen (v.l.) Projektleiter Adrian Okrey, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Florian Hahn (MdB), Bürgermeister Maximilian Böltl, Ernst Weidenbusch (MdL), Bauamtsleiterin Angela Hartinger-Hirn, Personalratsvorsitzender Markus Böhmfeld.
Mit Bauhelm und Spaten: Im neuen Ortspark baut die Gemeinde ihr Rathaus an einer historischen Verbindungsstelle zwischen Kirchheim und Heimstetten. Den symbolischen ersten Spatenstich setzen (v.l.) Projektleiter Adrian Okrey, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Florian Hahn (MdB), Bürgermeister Maximilian Böltl, Ernst Weidenbusch (MdL), Bauamtsleiterin Angela Hartinger-Hirn, Personalratsvorsitzender Markus Böhmfeld. © BB

Kirchheim – Endlich konnte Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU) den symbolischen Spatenstich für das neue Rathaus setzen. Im Herbst 2023 sollen 113 Mitarbeiter in 70 Büros den Dienst am Rathaussee, direkt am Park aufnehmen.

Dann kann man auch wieder alle Dienste der Gemeinde in einem Haus erledigen. „Wir schaffen einen Ort der Begegnung und Dienstleistung - mit modernen Büros, Flächen für kooperatives Arbeiten und ausreichend Besprechungsräumen“, sagte Böltl.

Noch ist die Gemeindeverwaltung auf sechs Standorte verteilt

Das Rathaus Kirchheim in der Münchner Straße ist schon lange zu klein, nicht mehr zeitgemäß und für mobilitätseingeschränkte Personen schwer zugänglich. Eröffnet wurde es 1956 im alten Feuerwehrgebäude, bereits in den 1970er Jahren wurden aus Platzmangel Abteilungen teilweise ausgelagert. In den darauffolgenden Jahren eröffneten immer wieder Außenstellen. Heute ist die Gemeindeverwaltung auf sechs Standorte in Kirchheim und Heimstetten verteilt. Beim Neubau sollen alle Ansprüche einer modernen Dienstleistungsbehörde für aktuell 113 Mitarbeiter in 70 Büros berücksichtigt werden. Dazu gehöre eine hohe Gebäude- und Raumqualität. Konferenztechnik für verschiedenste Besprechungsformate und Begegnungsflächen für kollegialen Austausch ergänzen die klassischen Büros im Sinne der sich stetig verändernden Arbeitsweise.

Zwei bis vier Stockwerke hoch

Alle Verwaltungsräume sind durchgehend barrierefrei. „Natürlich nimmt das digitale Rathaus einen immer größeren Stellenwert ein, gleichzeitig wird es aber weiterhin Bereiche geben, die nur persönlich erledigt werden können. Etwa in der Sozialbetreuung, bei einer Bauberatung oder bei den Aufgaben des Standesamtes“, sagte der Bürgermeister.

Das neue zwei- bis viergeschossige Rathaus soll ein Gebäude mit Identifikationscharakter für die Bürger aller Gemeindeteile im neuen Ortspark sein, an einer historischen Verbindungsstelle zwischen Kirchheim und Heimstetten. Es besteht ein direkter Anschluss an das Rad- und Fußgängerwegenetz, die Zufahrt zur Tiefgarage ist ebenerdig.

Im Bürgersaal werden 400 Menschen Platz haben

Der Neubau bietet Besprechungs- und Fraktionszimmer, ein Trauzimmer mit Blick auf die Alpen und den Ortspark. „Und wir haben dann endlich einen modernen Sitzungssaal.“ Der Wanderzirkus gehöre dann endlich der Vergangenheit an, die Suche nach Räumen für die Gemeinderatssitzungen sei dann beendet. Gemeinsam mit dem neuen Rathaus wird der Bürgersaal mit 400 Plätzen gebaut, in dem die Vereine die Räumlichkeit bekommen, auf die alle schon lange warten. Der Rathausgarten lädt ein für die Mittagspause oder eine mobile Besprechung, ebenso der Biergarten am künftigen Ortspark, direkt am See.

Für eine Folgenutzung des heutigen Rathauses gebe es laut Böltl verschiedene Ideen, jedoch noch keine Entscheidung. Untergebracht werden könnten die Tafel und das Kleidercafé, aber auch der Verein „KunstRaum“.

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