Stammstrecke Richtung Pasing: Lage normalisiert sich

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200 000 Euro Schaden

Unfall mit sechs Fahrzeugen legt A 99 lahm

Kirchheim - Bei einem Unfall mit sechs Fahrzeugen auf der A99 bei Kirchheim sind am Mittwochmittag vier Personen verletzt worden. Die Folge war ein kilometerlanger Rückstau, der bis in die Abendstunden andauerte. 

Der Unfall passierte laut Polizei gegen 13 Uhr in Fahrtrichtung Nürnberg.  in 59-jähriger Lkw-Fahrer hatte kurz nach dem Autobahnkreuz München-Ost das Stauende übersehen und fuhr auf den Sattelzug eines 62-Jährigen aus Ungarn auf. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden zwei weitere Sattelzüge, zwei Lkw und ein Auto ineinander geschoben. Vier Beteiligte zogen sich leichte Verletzungen zu. Eine 31-jährige Autofahrerin sowie ein 35-jähriger Lkw-Fahrer wurden vorsorglich in ein Münchener Krankenhaus gebracht. Der Unfallverursacher und der ungarische Lkw-Fahrer brauchten keine ärztliche Versorgung. Von den beteiligten Fahrzeugen waren fünf nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 200 000 Euro. 

Für den Zeitraum der Unfallaufnahme, zur Bergung der Fahrzeuge und für die Reinigung der Fahrbahn mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen komplett gesperrt werden. Hierdurch bildete sich ein fast 15 Kilometer langer Rückstau. Neben der Autobahnpolizei waren die Autobahnmeisterei Hohenbrunn und das THW mit insgesamt 20 Einsatzkräften vor Ort. Nachdem gegen 18.30 Uhr der letzte verkeilte Lkw abgeschleppt wurde, konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. 

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