Unterhachings Torgarant: Anton Fink erzielte 13 Treffer in 22 Spielen. In dieser Situation gegen Fortuna Düsseldorf konnte er den Ball allerdings nicht im Netz versenken. foto: bro

Kleiner Stürmer ganz groß

Unterhaching - Anton Fink ist mit 13 Treffern in 22 Spielen bester Torjäger in der Dritten Liga.

Anton Fink ist einfach nicht zu stoppen. Schon in der Vorrunde war der kleine Stürmer die große Entdeckung, als er überraschend zum besten Torjäger der SpVgg Unterhaching wurde, obwohl er zuvor beim TSV 1860 München II als Mittelfeldspieler eingesetzt worden war. Die Winterpause hat den 21-Jährigen nicht gebremst, im neuen Jahr setzt er seinen Höhenflug nahtlos fort. Seine beiden Tore gegen Fortuna Düsseldorf brachten die SpVgg ein großes Stück näher an die Aufstiegsplätze heran und hoben die Hachinger mit auf den Schild der Aufstiegsfavoriten.

Finks Saisonbilanz: 13 Tore erzielte er in 22 Spielen, damit setzte er sich am Sonntag auch an die Spitze der Torjägerliste der Liga. Im neuen Jahr schoss er drei der vier Tore in zwei Partien, insgesamt rund die Hälfte aller Hachinger Saisontore (13 von 30). Sein Schnitt: 0,6 Treffer pro Partie. Geht Finks Lauf so weiter wären das auf die gesamte Spielzeit hochgerechnet 23 Tore. Damit würde sogar die bisherige Bestmarke von Francisco Copado aus der Saison 2002/03 (24 Treffer) wackeln. „Ja, bei mir läuft es wirklich optimal“, sagt er selbst. „und jedes Tor gbt mir noch mehr Sicherheit.“

Allerdings ist im zusammengewachsenen Kollektiv der SpVgg kein Platz für Helden. „Wenn ich keine Tore mehr schieße, wir aber am Ende aufsteigen, habe ich damit auch kein Problem“, sagt Fink. Beeindruckend ist derzeit neben der Treffsicherheit des Stürmers die gesamte Mannschaftsleistung. „Wir müssen immer die bestmögliche Leistung bringen, sonst haben wir keine Chance, da oben zu bleiben“, mahnte Torhüter Darius Kampa nach dem Sieg gegen Düsseldorf. Das scheint derzeit problemlos zu gelingen, Motivationsprobleme hat Trainer Ralph Hasenhüttl nicht. Zwei Siege gegen zwei Spitzenteams sind ein eindeutiger Beleg.

Das 2:1 gegen Düsseldorf, bei dem eine konzentrierte Vorstellung bis in die Nachspielzeit hinein den knappen Vorsprung sicherstellte, macht Appetit auf mehr. „In diesem Spiel haben wir auch einiges gesehen, was wir noch besser machen können“, meinte Kapitän Ralf Bucher, strich aber den Wert des Sieges deutlich heraus: „Jetzt können wir zuversichtlich in die Zukunft schauen.“ Torjäger Anton Fink stellte klar: „Jetzt greifen wir oben an.“ Und sogar Hasenhüttl gibt sich kämpferisch, was den Blick auf die Aufstiegsplätze angeht: „Es war ein verdienter Sieg gegen einen sehr, sehr starken Gegner, der zurecht da oben steht. Jetzt sind wir in der Verfolgerposition.“

Der Trainer vergaß übrigens auch nicht den Einsatz der freiwilligen Helfer, die die Austragung der Partie erst möglich gemacht hatten. Wegen der Schnee- und Eismassen war die Partie tagelang auf der Kippe gestanden. „Ein großer Dank für den Einsatz aller Helfer. Wir hatten eine Bringschuld, auch für alle diese Leute wollten wir drei Punkte holen.“

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