Heftige Explosion in Wohnhaus: Foto zeigt Ausmaß der Katastrophe - Mann und Kind weiter verschüttet

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Margit Sander vom Geschäft „Elektro Sander“ in Höhenkirchen empfiehlt eine Deco-Energy-Sparbirne, die nur 12 Watt verbraucht. Foto: Robert Brouczek

Klimaretter oder Giftbirne?

München - Für den einen stellt sie die perfekte Alternative dar, anderen ist sie ein Dorn im Auge: die Energiesparlampe.

Ab 1. September sollen alle matten sowie 100-Watt-Glühbirnen aus den Geschäften verschwunden sein. Ab September 2012 soll es überhaupt keine „Stromfresser“ mehr zu kaufen geben. Wenn es darum geht, ob die neue Erfindung oder die altbewährte Glühbirne die bessere Wahl ist, scheiden sich bei vielen die Geister. So verhält es sich auch bei den Elektrikern im Landkreis.

Bruno Hölz, Eigentümer der „Elektrowelt Unterhaching“ hat darauf verzichtet, sich noch einen letzten Vorrat an Glühbirnen anzuschaffen. „Ich will meine Kunden schon mal an die neuen Energiesparlampen gewöhnen“, so Hölz. Das Gerücht, dass diese flackern, kann der Elektriker nicht bestätigen. „Nur die alten Modelle hatten dieses Problem. Außerdem sind die neuen Lampen wesentlich umweltfreundlicher in der Herstellung als Glühbirnen. Ich benutze sie schon seit Längerem bei mir zu Hause und bin rundum zufrieden“, erklärt Hölz.

Eine ganz andere Meinung vertritt da Heinrich Lang, der Inhaber von „Elektro Lang“ in Hohenschäftlarn. Er würde keinem seiner Privatkunden zu einer Energiesparlampe raten und will seine Glühbirnen künftig aus den USA beziehen. „Die neuen Lampen sind nicht dimmbar und nur geeignet, wenn sie von morgens bis abends brennen“, teilt Lang seinen Missmut über die Abschaffung der alten Leuchten mit. „Außerdem enthalten die billigen Modelle krebserregende Stoffe, die beim Gebrauch ausgestrahlt werden. Wenn man eine gute Energiesparlampe will, muss man mindestens zehn Euro dafür ausgeben“, so Lang weiter.

Aus gesundheitlichen Gründen empfiehlt auch Margit Sander, Geschäftsführerin des Elektrofachgeschäfts „Sander“ in Höhenkirchen, ihren Kunden Altbewährtes. „Das elektromagnetische Störfeld ist bei Energiesparlampen sehr hoch. Bei längerem Gebrauch können dazu Sehstörungen durch das Flackern ausgelöst werden“, berichtet Sander.

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