Kühnes Projekt auf 8167 Metern

Höhenkirchen - Der Höhenkirchner Bergsteiger Luis Stitzinger steht vor einer neuen Herausforderung. Er will eine komplette Skibefahrung der Nordost-Flanke des Dhaulagiri in Angriff nehmen.

Nach den Erfolgen am Cho Oyu (8188 Meter), dem Gasherbrum II (8034 Meter) und dem Nanga Parbat (8125 Meter) in den vergangenen Jahren sucht der 40-jährige Stitzinger zusammen mit seiner Partnerin Alix von Melle (37) damit sein Glück an einem weiteren Himalaya-Riesen in Nepal. Bei zahlreichen Expeditionen waren die beiden schon erfolgreich. Viele davon leitete Stitzinger – wie die jetzige zum Dhaulagiri – für den DAV Summit Club.

Am Gasherbrum II und am Nanga Parbat gelangen dem staatlich geprüften Berg- und Skiführer Speedbegehungen, am „deutschen Schicksalsberg“ zudem eine spektakuläre Skibefahrung über die zentrale Diamirflanke. Ähnliches hat er nun auch am 8167 Meter hohen Dhaulagiri vor: Zusammen mit Rupert Hauer und Alexandra Robl will er über die Nordost-Flanke abfahren. Gelingt das Projekt Stitzingers, wäre dies somit die erste vollständige Skibefahrung des Dhaulagiri.

Zuvor steht freilich die Besteigung des siebthöchsten Berges der Welt mit dem insgesamt neunköpfigen Expeditionsteam, darunter drei Frauen, an. Die Bergsteiger sind an den Osterfeiertagen gestartet, die Expedition ist auf 53 Tage angesetzt. Nach einem zehntägigen Trekking zum Basislager auf 4650 Metern beginnt der Aufstieg über den Myangdi-Gletscher.

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