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Stets ein Lächeln für die Kunden hat Anna Strazza-Kirstein (43). Sie arbeitet beim Rewe in Dornach.
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Regale einräumen im Akkord: Inhaber Timur Tarman mit Rezene Goshu aus Aschheim im Edeka Tarman in Aschheim.
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Hält die Stellung an der Kasse: Juliska Hillibrand (59) aus Ismaning arbeitet beim Rewe in Ismaning.
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Seit 26 Jahren führt Christian Michel den „Schreibi“ in Schäftlarn, der viel mehr ist als ein Schreibwarenladen. Weil „der Michel“ alles hat: Geschenkartikel, Süßigkeiten, er ist außerdem Post und Reinigung. In dem Laden schräg gegenüber vom Bäcker Valent kann man kopieren, Sachen ausdrucken lassen, Eintrittskarten über München Ticket kaufen. Jetzt hat Christian Michel sein Geschäft nur noch vormittags offen, bis 12.30 Uhr jeweils. „Sowas hab ich noch nie erlebt“, sagt er. Angenehm sei, dass die Kunden von selbst drauf schauen, dass sie sich in seinem Laden, der „alles hat außer Platz“, nicht auf die Füße treten. Im Zweifelsfall wird draußen gewartet.
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Seit drei Jahren steht Karin Seika zwei Tage in der Woche im Bioladen von Bernd Büttner im Kapuzinerweg in Hohenschäftlarn an der Kasse. Oder sie füllt die Regale auf, hilft den Leuten, zu finden, was sie suchen. Sie sagt: „Ich hab keine Angst, dass ich mich anstecke.“ Sie sei froh, meint sie, dass sie eine Arbeit hat, die sie überhaupt noch ausüben kann, „ich würde nicht die ganze Zeit daheim sitzen wollen“. Inzwischen hat „der Bernd“ den Kassenbereich mit einer großen Plexiglasscheibe abgeschirmt – um Kunden wie Mitarbeiter noch besser zu schützen, und er achtet darauf, dass sich nie mehr als drei Leute gleichzeitig im Geschäft aufhalten.
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Früher konnte man es sich in der Ratschiller’s-Filiale in der Bahnhofstraße in Deisenhofen gemütlich machen auf einem Sofa links vom Eingang. Das ist inzwischen aber mit Absperrband abgeklebt – damit niemand auf falsche Gedanken kommt. Hinter der Kuchentheke, vor dem Brotregal steht Alfred Paljuka, seit drei Jahren arbeitet er hier in Vollzeit. Er sagt: „Ich bin schon vorsichtig“, er lebt mit seinem Bruder und dessen Familie zusammen und will keinesfalls jemanden anstecken. Immer, wenn er kassiert hat, desinfiziert er sich die Hände. Und Brot fasst er natürlich ohnehin nur mit Handschuhen an.
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Daniel Meltke ist Fleischerei-Fachverkäufer, seit drei Jahren arbeitet er beim Metzger Niedermeier in der Deisenhofener Bahnhofstraße. Schneidet Wurst auf, richtet Fleisch her, verkauft Leberkäs-Semmeln und kleine Imbisse am Mittag. „Ich bin froh, dass ich noch einen Job habe und den auch ausüben kann“, sagt er – und fügt an: „Ich mach es so lange wie nötig.“ Er nehme, berichtet er, die Corona-Vorschriften sehr ernst: „Man darf das alles nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Jeder könne sich jederzeit anstecken. Deshalb ist er froh über die Plexiglasscheibe, die auch beim Niedermeier neuerdings Mitarbeiter und Kunden voneinander trennt.
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Kerstin Wiedemann arbeitet seit fünf Jahren in der Apotheke am Kirchplatz in Oberhaching. Seit ein paar Wochen trägt sie dabei Einweg-Handschuhe, und auch hier sind jetzt die Kassen abgeschirmt mit einer Plexiglasscheibe. „Die Situation ist für mich nicht belastend“, meint die pharmazeutisch-technische Assistentin, „ich fühle mich gut geschützt“. Die Leute, so hat sie beobachtet, seien bescheidener geworden, „die meisten sind zufrieden mit dem, was sie bekommen können“. Alle zwei Stunden werden in der Apotheke die Türgriffe und Kassenbereiche desinfiziert.

Tag für Tag da

Danke an die Helden des Alltags

Sie sind täglich für uns da. Zeit für ein Dankeschön.

In den Supermärkten, Bäckereien, Metzgereien, in den kleinen Lebensmittelläden und Apotheken halten sie während der Coronakrise die Stellung, um uns mit den Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen. Ein guter Zeitpunkt diesen Helden des Alltags Danke zu sagen.

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