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Der neue Vorstand: (v.l.) der stellvertretende Vorsitzende Bernd Streppel, Daniel Gögelein, Sarah Trausch, Katharina Räuber, Vorsitzender Jan Museler, Jutta Malenke, Christian Wilhelm und Uwe Simionescu (nicht auf dem Foto: Saskia Pfeiffer).

Jugendarbeit

KJR: Grenzenlos engagiert

Landkreis - Der Schwerpunkt bei der Vollversammlung des Kreisjugendrings München-Land lag auf der Jugendarbeit. Das Thema Integration spielte dabei eine wichtige Rolle.

Bei der Vollversammlung des Kreisjugendrings München-Land wählten die Delegierten der 29 Jugendverbände im Landkreis München einen neuen Vorstand. Jan Museler wurde als Vorstandsvorsitzender im Amt bestätigt. Bernd Streppel von der Deutschen Pfadfinderschaft wurde ebenfalls als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt. Neu in den Vorstand wurden Daniel Gögelein vom Münchner Schülerbüro, Jutta Malenke vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend und Sarah Trausch von der Evangelischen Jugend München gewählt. Nach acht Jahren erfolgreicher Vorstandsarbeit kandidierte Heinz Hagenmaier von der Evangelischen Jugend München nicht erneut für den Vorstand. Er und Stephan Metzker (Sportjugend), der ebenfalls die Vorstandsarbeit in den vergangenen vier Jahren mitgestaltet hatte, wurden offiziell verabschiedet.

Neben den Neuwahlen des Vorstands und der Aufnahme der Schützenjugend als 29. Mitgliedsverband befasste sich der KJR mit dem Schwerpunkt „Jugendarbeit grenzenlos?! Internationale Begegnung für die Zukunft Europas“. Auf die Themen Integration und Begegnung ging auch die stellvertretende Landrätin und Bürgermeisterin von Pullach, Susanna Tausendfreund, ein. Sie berichtete über die Flüchtlingssituation im Landkreis und die hiermit verbundenen Herausforderungen für die Jugendarbeit. Dabei lobte sie die Leistungen des Kreisjugendrings. Es wurden unter anderem Projekte wie „Flüchtlinge werden Freunde“ oder der ab September 2016 startende „Future Campus“ hervorgehoben. Das Modellprojekt ist eine Kooperation zwischen der Jugendbegegnungsstätte (JBS) Oberschleißheim und der Berufsschule München-Land. Einen weiteren Schwerpunkt legte die stellvertretende Landrätin auf die Umsetzung des Aktionsplans zur UN-Behindertenrechtskonvention. Das Thema Inklusion müsse vorangetrieben und alle Kinder und Jugendlichen durch Angebote erreicht werden.

Für einen spannenden Input sorgte Referent Ulrich Ballhausen von der Leibniz Universität Hannover. Welche Bedeutung internationale Begegnung und damit die Förderung der europäischen Idee in der Kinder- und Jugendarbeit hat, wurde hier noch einmal deutlich. Vertieft wurde das Thema im Anschluss durch Interviews mit den KJR-Mitarbeitern Andreas Biberger, Bildungsreferent auf der Burg Schwaneck, und Stefan Stoll, Hausleiter der internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oberschleißheim.

(mm)

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