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Dr. Oliver Abbushi zum Versorgungsarzt für den Landkreis berufen

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Der Versorgungsarzt für den Landkreis München: Dr. Oliver Abbushi © privat

Der Versorgungsarzt für den Landkreis steht fest. In ganz Bayern werden Ärzte berufen, die die ambulante Arztversorgung auch im aktuellen Katastrophenfall sicherstellen.

Landkreis – Damit während der aktuellen Lage auch die ambulante Arztversorgung im aktuellen Katastrophenfall sichergestellt ist, werden in ganz Bayern von allen Landräten und Oberbürgermeistern sogenannte „Versorgungsärzte“ eingesetzt. Der Versorgungsarzt für den Landkreis München ist Dr. Oliver Abbushi. Er ist Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin und leitet eine Hausarztpraxis in Oberhaching. Er studierte Medizin in Göttingen, Berlin und München, promivierte an der Charité zu Berlin und arbeitete unter anderem am Klinikum rechts der Isar und im Krankenhaus München Schwabing. Seit November 2014 ist er außerdem Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbands München Stadt und Land. 

Versorgungsarzt kann Konzepte zur ambulanten Behandlung von Covid-19-Patienten vorgeben

Die wesentliche Aufgabe der benannten Ärzte ist es, eine ausreichende Versorgung im jeweiligen Zuständigkeitsbereich mit ärztlichen Leistungen zu planen und zu koordinieren. Der Versorgungsarzt ist dabei unmittelbar an die örtliche Katastrophenschutzbehörde angebunden. So können von ihm beispielsweise Konzepte zur ambulanten Behandlung von Covid-19-Patienten vorgegeben und auch das hierfür erforderliche Personal rekrutiert werden. Er trifft alle notwendigen Maßnahmen, um die ärztliche Grundversorgung im Katastrophenfall aufrechtzuerhalten. Die Versorgungsärzte sollen ihre Aufgaben – soweit möglich – im Konsens mit den niedergelassenen Ärzten vor Ort und den ärztlichen Standesorganisationen sowie insbesondere mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns beziehungsweise der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns erfüllen. 

Dr. Oliver Abbushi ist der Versorgungsarzt für den Landkreis

Im Fall der Fälle müssen die geplanten Maßnahmen im Einzelfall aber auch mittels Anordnung umgesetzt werden können, wenn ein Konsens darüber vor Ort nicht oder nicht rechtzeitig erzielt werden kann. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn vor Ort keine Einigung über Konzepte zur ambulanten Behandlung von Covid-19-Patienten möglich ist oder sich auf freiwilliger Basis nicht ausreichend Personal für die örtlichen Test- und Behandlungszentren oder für die Aufrechterhaltung der ärztlichen Grundversorgung gewinnen lässt. Dem Versorgungsarzt wird ein Arbeitsstab zugeordnet, dem die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) sowie die ärztlichen Kreis- und Bezirksverbände auf Anforderung des Versorgungsarztes ausreichendes und geeignetes Personal zu stellen haben. Die Mitarbeiter des Arbeitsstabs unterstehen insoweit ausschließlich den Weisungen des Versorgungsarztes, der Versorgungsarzt untersteht den Weisungen des Landrats.

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