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Badespaß im Unterhachinger Freibad: Trotz durchwachsener Zahlen verzeichnete das Bad auch einen Tagesbesucher-Rekord. 7432 Gäste kamen an einem Juni-Tag ins Freibad, so viele wie noch nie.

„Es war halbscharig“

Ende der Saison: Freibäder ziehen ernüchternde Bilanz

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Die Freibad-Saison neigt sich dem Ende - und die Betreiber ziehen eine durchwachsene Bilanz. Sowohl in Haar als auch in Furth und Unterhaching kamen weniger Badegäste als im Vorjahr 

Landkreis – Die ersten Tage des September haben den Freibädern im Landkreis noch einmal etwas Zulauf verschafft. Insgesamt aber, darin sind sich alle Bademeister einig, war die Saison in diesem Jahr durchwachsen bis enttäuschend.

Offiziell ist das Further Bad für Nichtmitglieder noch bis einschließlich Sonntag, 15. September geöffnet. Aber aufgrund der Witterung hält sich der Andrang im überschaubaren Rahmen: Betriebsleiter Heinz Effenberger und sein Team haben mit wesentlich mehr Besuchern gerechnet. Der Mai war schlecht, der August aus seiner Sicht katastrophal. „Das Wetter lud morgens einfach nicht zum Baden ein oder wie man in Bayern sagt: Es war halbscharig.“ Das Stammpublikum blieb aus. Insgesamt 26 000 Besucher kamen ins Further Bad, das zweitschlechteste Ergebnis überhaupt, im Vorjahr waren es noch 36 000 Gäste. Immerhin fällt die Verletzungsbilanz im Further Bad beruhigend aus: „Keine großen Vorkommnisse.“ Die Mitglieder haben den Vorzug, noch bis Ende September hier schwimmen zu dürfen.

Reinhold Popp taucht hinab, um im Naturbad Furth die Sprunginsel aus ihrer sicheren Verstrickung zu lösen.

Das Personal hat soeben die Sprunginsel aus dem Wasser geholt. Sie ist ordentlich mit Zangen am Wassergrund vertäut worden, weshalb ein Taucher hinab musste, um die Verstrickung zu lösen. Die sichere Verankerung ist nötig, da sich laut Effenberger stets schlaue Jugendliche finden, die einfache Knoten lösen, woraufhin die Insel frei herumtreibt. Außerdem wird gerade der künstliche Bachlauf mit Hochdruckreiniger gesäubert, der Kiosk ist schon aufgeräumt, die Klappe zu. Aber es bleibt noch viel übrig für die ehrenamtlichen Mitglieder, die Ende Oktober die Schirme einmotten, den Volleyballplatz abdecken und die restlichen Arbeiten vor dem Winter erledigen.

In Haar lässt sich noch bis 22. September plantschen

Auch in Haar ist man mit den Besucherzahlen nicht übermäßig glücklich. Wie Betriebsleiter Dirk Hager berichtet, kamen bis Ende vergangener Woche 68 000 Gäste ins Haarer Freibad. Vor einem Jahr waren bis zur Schließung 79 800 Besucher. Diese Zahl dürfte in den nächsten paar Wochen laut Hager nicht mehr erreicht werden. Zwar verzeichnet er vereinzelt Schönwetterperioden, aber im Großen und Ganzen war es nicht so toll. Das Haarer Freibad mit seinen vier Becken schließt nach derzeitigem Stand nach dem 22. September. Zwischenfälle gab es hier keine größeren außer ein paar kleinen Unfällen, zwölf an der Zahl, Platzwunden, Zeckenbefall und Wespenstichen. Ganz neu in diesem Jahr. Im Freibad gab es ein Mitternachtsschwimmen. Ein Becken war geöffnet, und es wurden extra Strahler zum Ausleuchten aufgestellt. Dirk Hager bezeichnet das Event als durchweg erfolgreich und könnte sich eine Wiederholung vorstellen.

Im Freibad Unterhaching gibt es in diesem Jahr viele gute Nachrichten: Der Kiosk wurde vergrößert, der Notkiosk geschlossen. Der gewonnene Platz kam den Gästen als Liegewiese zugute. Die Anlage mit Wasserpilz, Superrutsche und Wildwasserkanal und Zehn-Meter-Turm ist sehr populär: Beim bayernweiten Freibad-Ranking hat sich die Unterhachinger Institution als sehr beliebt erwiesen und kam immerhin auf Platz fünf. Während die Saison mit 146 000 Badegästen deutlich hinter den Vorjahren zurückblieb, (2018 waren es über 160 000 Besucher), lockte die Heißwetterperiode Ende Juni an einem Spitzentag sage und schreibe 7432 Besucher ins Freibad. So viele wie noch nie zuvor.

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Bis einschließlich Sonntag, 15. September, ist das Bad noch geöffnet, dann beginnt das Team mit den Arbeiten, um das Bad winterfest zu machen. Wenn das Wetter mitspielt, kann es Anfang Mai nächsten Jahres wieder losgehen mit dem Badespaß.

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