Lange Nacht der offenen Kirchen

- Ismaning (agm) - Wie schön ein Kirchenbesuch in der Nacht sein kann, das haben gut 150 Gläubige in Ismaning erlebt. Auf Anregung von Dekan Johannes Serz organisierte seine Pfarrgemeinde St. Johann Baptist ein ökumenisches Nachtfest mit Musik, Meditation, gemeinsamen Mahl und Kirchenspiel. Gut 150 Ismaninger nutzen das Angebot und erlebten unter gekonnter Organisation von Elmar Wind gemeinsam ein erfolgreiches und schönes kirchliches Ereignis.<BR>

Mit Glockengeläut startete das Programm um 20 Uhr im Innenhof der katholischen Kirche. Der Männergesangvererfüllte den von der Abendsonne erleuchteten Hof mit seinen Liedern. Dank gab es von der Pfarrei gleich zweimal zu sagen: Für die Aufführung sowie für einen 500-Euro-Scheck für die Sanierung des Kirchendaches.<P>Viel Abwechslung war geboten: Eine Führung mit Serz durch die Kirche und an all den Heiligenfiguren vorbei, ein gemeinsamens Abendessen in der evangelischen Kirche, eine Lesung mit viel Gefühl von Pfarrer Leo Volleth, dazu ein Konzert, Meditation mit Bildern von Georg Kraus, dazu praktische Entspannungsübungen im Innenhof. Dem beeindruckenden Orgelkonzert von Kirchenmusiker Rudolf Pollmann folgte als Abschluss vor Mitternacht das Schattenspiel "Der offene Himmel" an der ehemaligen, nun offenen Kirchenapsis. Dann verklang der letzte Ton der Meditationsmusik, und auch der Punktstrahler, der zuvor noch über die Apsis gewandert war, erlosch: Es war der Moment, als die Wolken auseinanderzogen und den freien Blick auf Mond und Sterne im stillen Kirchinnenhof boten: Der passende Abschluss eines besonders schönen und gelungenen Festes.<P>

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