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„Oh Tannenbaum“: (v.l.) Micky Schnutenhaus, Karin Feiler, Gisa Konert.

Endspurt

Lebendiger Adventskalender in Feldkirchen

Feldkirchen – Plötzlich müssen sie improvisieren. Eigentlich haben Gisa Konert an der Ziehharmonika, Micky Schnutenhaus und ihre Gastgeberin Karin Feiler an den Blockflöten nur ein Lied geübt: „Oh Tannenbaum“. Hat super funktioniert. Doch die Gäste beim Feldkirchner Adventsfenster wollen mehr singen.

Und so spielen die Frauen spontan „Oh du Fröhliche“ vor dem weißen Garagentor. „Freestyle“ sei das gewesen, sagt Karin Feiler (45).

Als sie im Gemeindeblatt von der Premiere des Adventsfensters gelesen hat und das auch Privatpersonen veranstalten sollten, war ihr gleich klar, dass sie mitmachen will. Auch wenn sie ein bisschen Angst hatte: „Wenn von den 7500 Menschen in Feldkirchen nur zehn Prozent kommen, wird’s voll.“

Etwa 30 waren es dann. Überwiegend aus der Nachbarschaft am Dornacher Feld, schätzt Feiler, ein paar Bekannte auch aus dem TSV, wo sie in der Laufgruppe ist. Seit 15 Jahren lebt Karin Feiler mit ihrer Familie in Feldkirchen, ursprünglich kommt sie aus dem Rheinland. Seit zwölf Jahren beteiligt sich die freiberufliche IT-Consultant am Garagenflohmarkt des Viertels. Inzwischen leitet sie diesen. Jeden Juni verkaufen die Anwohner an der Händlstraße vor ihren Häusern Flohmarktwaren. 

Szenen, die so wohl nur auf dem Dorf spielen, dabei war das nie Feilers Plan: „Ich habe immer in der Stadt gelebt, wollte nicht aufs Dorf.“ Bereut hat sie es bisher nicht, sondern eher positive Aspekte entdeckt.

Benedict Witzenberger

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