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Mit Fischplatte: (v.l.) Jozef Leimböck, Stefan Krimmer, Lorena Allwein, Jonas Kiener, Markus Blume, Rolf Zeitler und Stefanie Leimböck.

CSU-Fischessen

Leitkultur-Debatte zum Hauptgang

Unterschleißheim – Statt auf markige Worte hat die CSU Unterschleißheim beim Fischessen auf einen Dialog gesetzt.

Altbürgermeister Rolf Zeitler gesetzt. Auch ohne Mandat im Stadtrat ist er mittendrin in der Kommunalpolitik. Zeitler spielte sich mit dem Ortsvorsitzenden Stefan Krimmer und einem Überraschungsgast die Bälle zu, dem Landtagsabgeordneten Markus Blume. Der Abgeordnete aus München bemerkte grinsend, dass unter Bürgermeister Zeitler die Münchner Unternehmen immer schon durch persönliche Kontakte vor den Toren der Stadt abgefangen worden seien. 

Überraschungsgast Markus Blume

Der Landtagsabgeordnete Markus Blume ist Vorsitzender der CSU-Grundsatzkommission und erzählte von seiner Arbeit. Schnell war Blume bei seinem Steckenpferd gelandet, Leitkultur, und damit auch bei der Integration von Asylbewerbern. Die Beachtung deutscher Werte wie dem Grundgesetz, der Gleichberechtigung von Mann und Frau, der Religions- oder der Meinungsfreiheit „muss der Staat einfordern von allen Menschen, die hier leben wollen“. Dieses Geben und Nehmen müsse Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen, auch deutlich gemacht werden.

Blume sprach auch die rasanten Veränderungen der digitalen Welt an. Als Beispiel führte er an, dass die Menschen auf ihren Handys heute Sachen machen, an die vor ein paar Jahren noch nicht zu denken war. Die CSU sei bei diesen Zukunftsthemen immer vorangegangen und werde darauf achten, dass Deutschland bei der Digitalisierung der Welt nicht den Anschluss verliert. Auch im Schatten der Flüchtlingsdebatte dürften diese Themen nicht vernachlässigt werden. 

Rolf Zeitler macht Mut 

Ex-Bürgermeister Zeitler, mittlerweile seit 1000 Tagen nicht mehr im Amt, zeigte sich bestens erholt. Er stellte nicht ohne Stolz fest, dass einige zu seiner Amtszeit umstrittene Großprojekte wie beispielsweise das Ballhaus-Forum mittlerweile gewürdigt und positiv betrachtet würden. Die Stadträte munterte er auf, weiter eine mutige Zukunftspolitik zu gestalten. 

CSU-Ortsvorsitzender und Zweiter Bürgermeister Stefan Krimmer sagte, dass sich die CSU mit Anträgen einbringen werde. Als Beispiel nannte er die Tagespflege, die auf Initiative der CSU erhalten und gestärkt worden sei. Aktuell sehe die CSU ihre Aufgabe darin, den städtischen Haushalt genau zu prüfen und mit zu gestalten

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