Lockerer Sieg in nur 50 Minuten

- Unterhaching - So einfach hatten sich die Volleyballer des TSV Unterhaching die Aufgabe beim Oststeinbeker SV nicht vorgestellt. Nur 50 Minuten brauchten sie, bis ihr 3:0 (25:14, 25:12, 25:14)-Sieg feststand. Ein Rekordwert in der mittlerweile fast sechsjährigen Erstliga-Geschichte des TSV, wie Trainer Mihai Paduretu feststellen durfte: "Das war unser kürzestes Spiel in der Bundesliga."<BR>

Dabei hatten die Vorzeichen nicht unbedingt auf eine derart einseitige Partie hin gedeutet. Kurz vor der Abfahrt der Unterhachinger in Richtung Hamburg meldete sich Gerrit Zeitler krank. Zudem stand zu befürchten, dass die extrem kleine Spielstätte dem Paduretu-Team Probleme bereiten könnte. Tatsächlich war es noch enger als erwartet. "Wir haben in der Vorbereitung auf das Spiel zwei Mal im Gymnasium trainiert, aber die Halle in Oststeinbek ist es noch viel kleiner und niedriger. Wir hätten besser in die Fasanenschule gehen sollen", so Paduretu, dessen Team sich aber weder durch die räumlichen Gegebenheiten noch durch die 500 lautstarken Fans der Hausherren aus dem Konzept bringen ließ. Die Hachinger traten so konzentriert auf, dass nie zu spüren war, welche Bedeutung die Partie vor allem für den Neuling aus Oststeinbek hatte. Die Norddeutschen vergaben durch die Niederlage wohl ihre letzte Chance war, den sofortigen Wiederabstieg zu vermeiden. "Wir haben sehr gut gespielt, der Gegner sehr schlecht", hakte Paduretu den Erfolg kurz und bündig ab und blickte schon nach vorne: "Unsere ganze Konzentration gilt jetzt dem Event gegen Friedrichshafen."<P>Umberto Savignano

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