Loderer geißelt "dummes Geschwätz" und wittert eine Hetzkampagne

Ottobrunn - Mit drastischen Worten hat Ottobrunns Bürgermeister Thomas Loderer (CSU) die Kritik angeblich fehlender Transparenz in der Informationspolitik des Schulzweckverbands zurückgewiesen.

„Mit Verlaub: Das ist dummes Geschwätz von Leuten, die sich da momentan wichtig machen“, entgegnete der Vorsitzende des Zweckverbands und CSU-Politiker (Foto: privat) auf den Vorwurf aus den Reihen der örtlichen SPD, das Gremium halte mit wichtigen Informationen zu baulichen Details des neuen Gymnasiums in Höhenkirchen-Siegertsbrunn hinterm Berg (wir berichteten). Der Schulzweckverband habe offene Strukturen. Würden Informationen nicht an die Gemeinderatsmitglieder weitergegeben, so sei das alleine die Schuld der Verbandsräte, die jederzeit die Möglichkeit dazu hätten. „Wenn das in den Fraktionen nicht erzählt wird – was kann der Zweckverband dafür?“ Das Thema Unterkellerung sei er langsam leid, fügte Loderer hinzu, der eine Hetzkampagne von Seiten der SPD wittert. Beim neuen Gymnasium gäbe es viel wichtigere Dinge zu besprechen. Zum Beispiel die Frage, wie das Konzept für einen Konzertsaal der naturwissenschaftlich-musisch ausgerichteten Schule aussehen könnte. „Stattdessen kriegen wir ständig die Unterkellerung um die Ohren gehauen“, erzürnte sich Loderer. „Das ist doch eine Farce und zeigt das Niveau derer, die sich nicht die Mühe machen, über die wirklich wichtigen Dinge nachzudenken.“

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