Lokalmatadore konnten nicht mithalten

- Enge Matches bei TennisBase Open

Oberhaching (gru) - Wenn man ehrlich ist, dann hatte man schon damit rechnen können, dass kein Großhesseloher im Endspiel der mit 10 000 Dollar dotierten TennisBase Open in Oberhaching stehen würde. Höchstens Außenseiterchancen hatten Marcel Zimmermann, Alexander Radulescu und der immerhin an Nummer drei gesetzte Dieter Kindlmann gehabt. Die Gründe dafür liegen bei jedem einzelnen Spieler anders. Während Zimmermann noch die Erfahrung fehlt, Routiniers auszuschalten und in den entscheidenden Momenten den richtigen Punkt zu spielen, hat Alexander Radulescu ständig mit seinem Körper zu kämpfen. Eine Verletzung jagt die nächste, diesmal war es der Rücken, der ihn zur Aufgabe zwang. Auch Kindlmann wird zur Zeit von einem Schmerz geplagt. Dieser hat sich im Ellenbogen des Schlagarms festgefressen. Auch sechs Wochen Pause konnten ihn nicht vertreiben. Statt in Melbourne bei den Australian Open sollte nun der Belastungstest in Oberhaching stattfinden - und der schlug gänzlich fehl.

Zwar konnte Kindlmann eine Runde gegen einen italienischen Nachwuchsmann namens Somine Vagnozzi noch gewinnen, doch gegen den Kroaten Roko Karanusic war dann endgültig Schluss. Frühzeitig Schluss war auch für die TennisBase-Spieler Simon Stadler und Philipp Petzschner. Letzterer konnte sich zwar an der Seite von Daniel Elsner, der ebenfalls im Einzel früh die Segel strich, in der Doppelkonkurrenz bis ins Finale vorspielen, doch das tröstet nur wenig über die Einzel-Niederlage. Mit 6:4, 6:7 (18) und 6:7 (5) verloren Elsner-Petzschner das Endspiel gegen die Slovaken Michal Mertinak und Igor Zelenay, die in der Runde zuvor das deutsche Team Tobias Summerer-Marcel Zimmermann mit 6:3 und 6:4 ausgeschaltet hatten.

Trotz allem fand Turnierdirektor Falk Nier salbende Worte zum Abschluss: "Wir haben Spiele auf sehr hohem Niveau gesehen, was natürlich mit der hohen Weltranglistenposition der teilnehmenden Jungs zu tun hat. Es waren viele harte Kämpfe dabei und erstaunlicher Weise für so ein an sich kleines Weltranglistenturnier auch viele Zuschauer. Die Atmosphäre war super, auch wen am Ende kein Lokalmatador ganz oben auf dem Treppchen stand."

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