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Nur noch 80 Narren kommen zum Ball. Aber die amüsieren sich.

Kolpingsfamilie

Lumpenball in Ismaning steht auf der Kippe

Ismaning - Die Fetzen flogen beim Lumpenball in Ismaning. Wer da war, hat sich amüsiert. Aber es waren wieder weniger Gäste als im Vorjahr. Der Ball steht auf der Kippe.

Bis die Fetzen flogen tanzten die Gäste beim Lumpenball der Kolpingsfamilie Ismaning; Die Band „D’ Hockableiba“ heizten dem Publikum mit einem Mix aus modernen Songs, Oldies und bayerischen Tanzrunden ein. Schön zu erkennen war auch das Motto der Veranstaltung: Viele Besucher erschienen in abgetragenen Hosen, zerrissenen Hemden und zerfetzten Säcken.

Girlanden, Masken und rot-weiße Stoffbahnen – im aufwendig geschmückten Pfarrsaal begrüßte Vorsitzende Irmi Ismair ihre Gäste und hatte dabei nicht nur gute Neuigkeiten: „Wir werden in der Vorstandschaft entscheiden, ob wir unseren Faschingsball im kommenden Jahr wieder veranstalten“, sagt die Vorsitzende der Kolpingsfamilie. Wegen der rückgängigen Besucherzahlen. Mit gut 80 Gästen lag die Resonanz heuer um gut ein Fünftel niedriger als noch im letzten Jahr. „Die Entscheidung ist noch offen“, sagt auch der Organisator des Balls, Thomas Neumayr, „aber unser Aufwand muss sich auch lohnen.“ Der Kinderball wird laut Neumayr im kommenden Jahr aber auf jeden Fall statt finden. 

Die Gäste beim Lumpenball ließen sich die Stimmung nicht verderben. Wer eine Tanzpause brauchte, konnte sich an der Bar einen Cocktail genehmigen. Großen Applaus erhielten die Damen der Kolpingsfamilie für ihren Showtanz: Als „Blue Ladies“ tanzten sie mit blauen Perücken eine selbst entworfene Choreographie zu „Dancing Queen“ von ABBA. die Faschingsgesellschaft Narhalla Halbergmoos-Goldach begeisterte mit ihrer Showeinlage zum Thema Starwars. Andrea Winter

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