Die Lisemanics: (v. l.) Kai Wilker, Niklas Wilhelm, Jonas Schmid und Robin Gloster. F.: gefö

So macht Schülern Technik Spaß

Garching - Es war eine elektrisierende Spannung, als der Roboter sich in Bewegung setzte und seine „Herrchen“ nichts mehr tun konnten.

Beim praktischen Teil des Robotics-Wettbewerbs am Garchinger Forschungscampus für Schulen aus ganz Oberbayern musste ein gebasteltes Gefährt seinen Weg entlang einer Linie bahnen und dabei Hindernisse umfahren oder über Schwellen klettern.

Auf spielerische Art und Weise wurde Werbung gemacht für das Institut für Maschinenbau. Der Wettbewerb ging aus vom Schülerlabor der TU München am Deutschen Museum. Hier bekamen die kleineren Gruppen aus den Schulen die Einweisung, wie mit Lego Roboter gebaut werden. Diese haben einen Stein mit integriertem Chip, dessen Programmierung die eigentliche Kunst ist.

„Hier gilt es, einen Kompromiss zu finden“, erklärt Labor-Leiter Michael Kramler. Die Sensoren müssen so angebracht und der Chip so programmiert werden, dass der Roboter über kleinere Hindernisse fährt und bei größeren einen Weg außen herum sucht, bis zurück zur magischen Linie. Beim Wettbewerb sahen die Schüler auch, dass Lego mehr als nur ein Kinderspielzeug ist. Kramler ist mit Blick auf die Begeisterung der 40 Schülergruppen überzeugt, „dass wir zeigen konnten, dass Technik Spaß macht“.

40 Gruppen sind neuer Rekord, und damit ist für einen solchen Wettbewerb die Obergrenze erreicht. Kramler kann sich vorstellen, in Zukunft pro Schule nur noch eine Gruppe zuzulassen. So könnten dann Vorausscheidungen an den Schulen gemacht werden. Das käme dem Trostberger Hertzhaimer-Gymnasium sehr ungelegen, denn es feierte einen Doppelsieg durch „Bonsai II“ der Gruppe AST 2009 und den „Terminator 4.0“ der Gruppe Diumvirat. Die Lisemanics mit „Lise 2“ des Unterhachinger Lisa-Metner-Gymnasiums belegten den dritten Rang.

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