Neue Unterkünfte

Ab März über 800 Flüchtlinge in Unterhaching

  • Martin Becker
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Unterhaching - Noch mehr Asylbewerber für Unterhaching: Das Areal an der Biberger Straße wird erweitert.

Gemäß des Kontingents, in Relation zur Einwohnerzahl, müsste Unterhaching 650 Asylbewerber unterbringen. Diesen Sollwert wird die Gemeinde ab März übererfüllen und dann mindestens 800 Flüchtlingen ein Obdach bieten. 

Auf dem Bundeswehrgelände an der Biberger Straße errichtet der Landkreis München ab März einen neuen Komplex mit zwei kleinen Traglufthallen sowie Containern, der Obdach für 350 Menschen bieten soll. Situiert wird der Komplex südlich des Johannishauses, an der Grenze zum Landschaftspark. Das Johannishaus selbst ist schon mit 150 Flüchtlingen belegt. Nördlich davon steht aktuell eine große Traglufthalle mit einer Kapazität für 300 Menschen. Diese schon bestehende Traglufthalle wird im September planmäßig – nach einem Jahr Nutzung also – abgebaut. An gleicher Stelle wird die Regierung von Oberbayern ab Oktober in Leichtbauweise eine Erstaufnahmeeinrichtung bauen, die als Dependance der Bayernkaserne in München dient. Im April 2017 wiederum weicht der eingangs erwähnte, jetzt entstehende 350-Personen-Komplex des Landkreises ebenfalls Leichtbauten der Regierung von Oberbayern. Das gesamte Areal an der Biberger Straße soll dann in Form einer Erstaufnahmeeinrichtung quasi als Drehscheibe zur Weitervermittlung von Asylbewerbern in andere Unterkünfte dienen. Darüber hinaus beherbergt Unterhaching noch 75 Asylbewerber in der Gemeinschaftsunterkunft des Landkreises an der Hachinger Heid. 20 Flüchtlinge sind außerdem dezentral in Unterhaching untergebracht.

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