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Klare Vorstellungen von mehr Umweltbewusstsein zeigen die Bilder der Jugendlichen. Der Verzicht aufs Auto zugunsten des Fahrrads gehört dazu.

Mahnende Worte an der Kirchenwand

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Aschheim - Umweltschutz kann ganz einfach sein, muss nicht viel kosten und vor allem kann jeder mitmachen: Das ist die Botschaft von rund 80 Kindern und Jugendlichen aus Aschheim an die Erwachsenen.

Festgehalten auf selbst gemalten Bildern, ist dies eine wunderbare Botschaft für mehr Umweltschutz. Zu sehen waren die Arbeiten jetzt in ungewöhnlicher Form: als Projektionen an der Wand der Kirche St. Peter und Paul – im Rahmen der Umweltkampagne 29++ des Landkreises München. 

Auf dem Marktplatz tummelten sich die Menschen, es spielte die lokale Band „Die Seeteufel“ Das war der Rahmen, um die Bilder einem großen Publikum zu zeigen. Hochleistungsbeamer warfen die Bilder an eine Leinwand, die auf die große Außenwand der Kirche gespannt war, während der markante Rundbau sowie der Kirchturm in Farbe angestrahlt wurden. Alles zusammen ergab ein spektakuläres Bild. Und machte die Intention der Initiatoren klar, die zeigen wollen, „dass Klimaschutz emotional bewegen muss, um nachhaltig etwas zu verändern“, wie es in der Aktionsbeschreibung des Landkreises heißt. 

Der mit der Agentur „Green City“ zusammen arbeitende Künstler Michael „Gene“ Aicher hatte die Choreografien im Rahmen der Umweltaktion 29++ des Landkreises München zusammengestellt. Während der Lichtinstallationen, die in verschiedenen Orten des Landkreises zu sehen sind, werden Ideen und Wünsche der Bürger rund um die Themen Klima und Energie gesammelt.

 In Aschheim hatten die Kinder und Jugendlichen der Keltengrundschule sowie der Realschule St. Emmeram begeistert bei der Aktion mitgemacht. Die Zeichnungen zeigten in kindlicher Unbeschwertheit, wie einfach jeder seinen Teil zu mehr Umweltschutz beitragen könnte: Eine mit einem Baum bemalte Dose war die Botschaft, dass die Menschen Müll vermeiden können und diesen zumindest nicht in die Natur werfen müssen. Das Bild eines durchgestrichenen Autos und einem Fahrrad darunter sprach ebenso für sich wie die Darstellung eines Menschen, der ein Pferd misshandelt, indem er gleichzeitig an der Leine und am Schwanz zieht. 

Zusätzlich zu diesen Bildern waren Fotografien des Aschheimer Badesees und des Isarkanals zu sehen. Sie zeigten, wie schön die Landschaft im Osten des Landkreises ist. Eine Schulklasse samt Lehrerin besuchte geschlossen die spektakuläre Veranstaltung, um gemeinsam die eigenen Bilder auf der größten Leinwand Aschheims zu sehen. 

Im Gegensatz zu Haar hatten die Aschheimer Glück mit dem Wetter. Vor einigen Wochen war das in Haar ganz anders, als die Präsentation an der alten Schule wegen des strömenden Regens und aufgrund des Elfmeterschießens bei der Fußball-Europameisterschaft zwischen Deutschland und Italien gleich doppelt ins Wasser gefallen war.

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