Unfall A99
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Der VW Lupo war total zerstört.

Zweimal Totalschaden

Mega-Crash auf A99: Geisterfahrer war betrunken

München - Ein Geisterfahrer hat am Samstag in der Früh einen schweren Unfall auf der A99 verursacht. Wie durch ein Wunder sind beide nicht schwer verletzt worden.

Ein Geisterfahrer hat am Samstag in der Früh auf der A99 in Richtung Salzburg am Autobahnkreuz München Ost einen schweren Verkehrsunfall verursacht. 

Auf Höhe Vaterstetten prallte der 46-jährige Mann aus Polen mit seinem Kleintransporter auf der Überholspur leicht versetzt frontal auf einen VW Lupo. Dessen Fahrer, ein 25-jähriger Mann aus Haar, erkannte den entgegenkommenden Falschfahrer zu spät und konnte den Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Der VW drehte sich und schleuderte in Richtung Mittelleitplanke, der Lieferwagen blieb rund 80 Meter völlig zerstört auf der Überholspur stehen.

Die Fahrbahn glich einem Trümmerfeld. Ein Vorderrad des Klein-Lkw wurde abgerissen. Die beiden unfallbeteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Autobahn wurde für rund zwei Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde über die Parallelfahrbahn an den Abfahrten zur A94 vorbeigeleitet. Zu Behinderungen kam es dabei laut Polizei nicht.

Der 25-Jährige wurde nur leicht verletzt, wurde aber dennoch in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Bei der Unfallaufnahme stellten Beamte bei dem Geisterfahrer Alkoholgeruch fest. Ein Alkotest erbrachte einen Wert von deutlich über 1,1 Promille. Er wurde vorläufig festgenommen und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Auf ihn kommt nun ein Strafverfahren zu. In jedem Fall wird er für eine längere Zeit auf seinen Führerschein verzichten müssen.

Geisterfahrer verursacht Mega-Crash auf A99 - Bilder

mm

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