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Die Meisterschüler (v.l.) Michael Wagenhäuser, Sebastian Dopfer, Dominik Estendorfer, Michael Tanzmeier und Maik Bleicher.

„Sehr anstrengenden Schuljahres mit vielen Herausforderungen und Prüfungen“

Meister mit Dreifach-Qualifikation

Einen erfolgreichen Jahrgang schickten die Münchner Meisterschulen am Ostbahnhof ins Berufsleben. 301 junge Frauen und Männer bestanden die Meisterprüfung, darunter zahlreiche aus dem Landkreis München.

Landkreis - Die erfolgreichen Absolventen aus dem südlichen Landkreis: Michael Wagenhäuser (Metallbau, Hohenschäftlarn), Sebastian Dopfer (Metallbau, Taufkirchen), Dominik Estendorfer (Installateur, Sauerlach) sowie die drei Elektrotechniker Michael Tanzmeier (Hohenbrunn), Maik Bleicher (Hohenbrunn) und Jakob Kaffl (Pullach).

Meisterbriefe wurden in den Bereichen Elektrotechnik (106 Absolventen), Friseur (28), Feinwerkmechanik (23), Informationstechnik (9), Installateur/Heizungsbau (84), Landmaschinenmechanik (16), Metallbau (22) und Zahntechnik (13) verteilt. Die Herkunftsländer der Meister reichten von Afghanistan bis Weißrussland, die Alterspanne zwischen 19 und 46 Jahren.

Schulleiter Georg Junior gratulierte ihnen zur erfolgreichen Bewältigung eines „sehr anstrengenden Schuljahres mit vielen Herausforderungen und Prüfungen“. Er hob die enge Zusammenarbeit mit den Trägern der Meisterschulen am Ostbahnhof, der Stadt München und der Handwerkskammer, hervor. Die Stadtschulrätin Beatrix Zurek beschrieb den Meisterbrief als „Eintrittskarte in die Selbstständigkeit“. Er bietet eine Dreifachqualifikation als Spezialist im jeweiligen Fach, als Unternehmer und als Ausbilder. Handwerkskammerpräsident Franz Xaver Peteranderl appellierte, auch in Bezug auf den Fachkräfte- und Handwerkermangel: „Einer qualifizierten Fachkraft stehen heute alle Wege offen, das müssen wir jungen Menschen vermitteln.“ Schülersprecher Franz Embacher zitierte in Bezug auf das letzte Schuljahr Aristoteles: „Die Wurzeln der Bildung sind bitter, ihre Früchte aber sind süß.“

mm

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