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Muss in die Psychiatrie: ein 24-jähriger Metallbauer.

Freundin getötet

Messerstecher von Unterföhring muss in Psychiatrie

Unterföhring – Das Landgericht München I hat einen Metallbauer (24), der im März vorigen Jahres seine Freundin (16) mit einem Klappmesser erstochen hat, in die Psychiatrie eingewiesen.

Der 24-Jährige war wegen Mordes angeklagt. Die Richter erklärten ihn jedoch für schuldunfähig und sprachen ihn frei, weil er im Wahn zugestochen habe. Doch der Mann, der an einer polymorphen psychotischen Störung leidet, ist nach wie vor gefährlich. Deshalb muss er auf unbestimmte Zeit in einem psychiatrischen Krankenhaus bleiben.

Das Paar aus Unterföhring (Landkreis München) war am Abend des 6. März 2015 beim Bowling und kam nach Mitternacht heim in die Wohnung, in der die 16-Jährige mit ihrem Vater wohnte. Dort rauchte der 24-Jährige noch einen Joint – möglicherweise ein Auslöser für die Psychose. In Unterhosen lief der Mann auf die Straße, das Mädchen hinterher. Ein Nachbar konnte die Situation beruhigen. Doch zurück in der Wohnung ging der 24-Jährige in die Küche, nahm ein Messer und stach auf seine junge Freundin ein. Dabei durchtrennte er die Halsschlagader. Die Verletzungen seien „absolut tödlich“ gewesen, stellte der Rechtsmediziner Professor Wolfgang Keil fest.

Das Gericht glaubte dem Täter, dass er im Wahn handelte. Der 24-Jährige hatte geschildert, dass er plötzlich gemeint habe, seine Freundin sei eine Hexe. Stimmen hätten ihm gesagt, dass er sie töten müsse. Der Teufel habe seine Hand geführt. Der Nachbar berichtete, dass er auf der Straße sang, „Teufel“ und „Luzifer“ schrie.  

gut

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