An der Fischvitrine: (v.l.) Friedrich Kiener, Max Strauß, die Wirtsleute Josef und Stefanie Leimböck, Bürgermeister Rolf Zeitler und Regina Gruber. Foto: gefö

Milder Spott statt derber Sprüche beim CSU-Fischessen

Unterschleißheim - Deftige Worte am Aschermittwoch haben in der CSU Tradition. Die Unterschleißheimer schlugen aber trotz des Besuches von Max Strauß eher ruhige Töne an

Die CSU sieht sich bei der Arbeit für die Stadt auf dem richtigen Weg. Bei seinem Blick auf Unterschleißheim kam der Fraktionsvorsitzende zu dem Ergebnis, dass „Unterschleißheim in den letzten Jahren zukunftsfähig, vorausschauend und bürgernah geführt wurde“. Kiener witzelte, dass andere Parteien hätten erkennen müssen, dass Versprechen letztlich doch einfacher sei als Machen. Namentlich auf die Freie Bürgerschaft zielte er. Kiener betonte, dass es keiner beißenden Kommentare am Aschermittwoch bedürfe: „Für Unterhaltung sorgen schon Andere.“.

Während Max Strauß aufgrund seiner freundschaftlichen Kontakte nach Unterschleißheim privater Stargast war, referierte der Landtagsabgeordnete Georg Eisenreich über die bayerische Bildungslage. Er sieht das bayerische Bildungssystem bei weitem nicht so schlecht, wie es die Opposition im Landtag mache. Die staatlichen Gelder für den Ausbau des Bildungsbereiches stünden bereits zur Verfügung.

Die kommissarische Vorsitzende der Unterschleißheimer CSU, Regina Gruber, erklärte, die CSU habe ihren Wunschtraum, ein Cafe im Valentinspark, noch nicht aufgegeben. Das Projekt ist nicht zuletzt wegen finanzieller Engpässe der Stadt auf Eis gelegt. Die CSU werde dieses Thema wieder aufgreifen.

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