Promi zur Premiere: Jörg Hermanns (l.), Erhard Gschrey (2. v. l.) und Rudolf Denzel (r.) mit Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon (2. v. r.). Foto: agm

Der Mittelstand im Ortsverband

Taufkirchen - Mittelstandsunion gründet ersten Ortsverband in Bayern

Die Taufkirchner CSU hat am Dienstagabend Geschichte geschrieben: Erstmals in Bayern hat sich ein eigener Ortsverband der Mittelstandsunion gegründet.

Seit vielen Jahren gibt es Kreisverbände, so etwa den Zusammenschluss des Landkreises München, der 2001 wiederbelebt wurde. Nun aber hat sich mit dem Ortsverband Taufkirchen erstmals auch eine örtlich bezogene Arbeitsgemeinschaft der Mittelständler etabliert. Gut zwei Dutzend Besucher kamen in den Gasthof Limmer, um dieser Bayernpremiere beizuwohnen.

Der Gast, auf den alle am Ende warteten, kam nach einstündiger Verspätung dann doch noch: Der frisch gekürte, neue deutsche Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon, ein CSU-Eigengewächs aus dem Landkreis München. Und eines, das gerne die Neugründer lobte: „Solche Ortsverbände sollte es in Ballungszentren viel mehr geben. Insofern hat Taufkirchen hier Vorbildfunktion für ganz Bayern.“

Fahrenschon weiß, wie wichtig gerade regionales Engagement ist. Steht doch gerade sein neuer Arbeitgeber, der Sparkassenverband, für diese Regionalität. Insofern freue er sich auch, das Gerhard Gschrey als Ortsverbandsvorsitzender in Taufkirchen gefunden werden konnte. Gschrey ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater des Genossenschaftsverbands Bayern. Für Fahrenschon sind die Genossenschaftsbanken nämlich keine Konkurrenten, sondern Partner im Kampf um eine sichere Bankenbranche: „Wir sollten uns in Deutschland öfter mal die Engländer zum Vorbild nehmen und mit einer Sprache sprechen“, erklärte er der Besucherschar, die andächtig an seinen Lippen klebte.

Dank gilt laut Fahrenschon aber vor allem dem CSU-Ortsverbandsvorsitzenden Jörg Hermanns, der diese Gründung einer eigenen Arbeitsgemeinschaft Mittelstandsunion angeregt und initiiert habe. Hermanns, den er aus der gemeinsamen JU-Zeit noch kenne und dem er jüngst bei Veranstaltungen häufig begegnet sei, habe er daher gerne sein Kommen zugesagt.

Gschrey, der mit seiner Familie in Taufkirchen lebt, will nun als erstes Kontakt zum Mittelstand und Gewerbetreibenden im Ort aufnehmen: „Wir wollen auch Gespräche mit dem bestehenden Gewerbering führen, nicht um uns abgrenzen zu können, sondern um gemeinsam das Beste für den Mittelstand in Taufkirchen zu erreichen.“ (agm)

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