Mörder erhängt sich

- Äthiopier hatte seine Frau erstochen

Aschheim (agm) - Der 22-jährige Äthiopier, der am dritten Adventsamstag in Dornach (Gemeinde Aschheim) seine gleichaltrige Frau mit 50 Messerstichen umgebracht hatte, hat sich in der Haft erhängt. Die Staatsanwaltschaft München hatte noch im Januar den Täter aufgrund akuter Selbstmordgefahr aus der Unterbringung im Gefängnis Stadelheim in die Haftanstalt nach Straubing verlegt. Dort wurde der Äthiopier zur besseren Kontrolle in eine Mehrmannzelle gelegt. Als aber nachts alle Mitinsassen schliefen, hat der Äthiopier sein Bettlaken zerrissen, es am Fenster festgemacht und sich erhängt. Ein Zimmerkollege wachte auf und verständigte das Aufsichtspersonal. Der verständigte Notarzt konnte aber nur noch den Tod feststellen.

Für die Staatsanwaltschaft München ist der Fall dieses tragischen Eifersuchtsmordes (wir berichteten) damit abgeschlossen. Die Ermittlungen werden eingestellt. Vor vier Monaten hatte das junge Paar geheiratet. Es wohnte zusammen in Dornach, wo die gelernte Informatik-Fachfrau auch in der "Rechenzentrale Bayerischer Genossenschaften" gearbeitet hatte.

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