Mohr hat seine Schuldigkeit getan

- Nachbarschaftshilfe Ismaning präsentiert neues Erscheinungsbild

Ismaning - "Wir wollen die Modernisierung, die erfolgt ist, auch nach außen deutlich machen. So haben wir uns nach langem Ringen entschieden, uns vom alten Aussehen zu verabschieden." Damit meint Michaela Huber-Karrasch, Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe (NBH) Ismaning, natürlich nicht das Outfit der Damen im Vorstand. Die Rede ist vom äußeren Erscheinungsbild der NBH, die heuer ihr 30-jähriges Bestehen feiert.

Alle Veröffentlichungen werden ab Sommer gleich gestaltet sein: Das Spatzennest in der Krone des Mohren, wo eine Vogelmama ihre Jungen füttert, ist verschwunden. Stattdessen dominieren jetzt moderne, klare Formen, in Weiß und Rot gehalten. Die NBH, nach wie vor geprägt von ehrenamtlichen Helferinnen, will ihre Kompetenz stärker betonen. Das Wort Nachbarschaftshilfe vermittle den Eindruck "nicht ganz so professionell zu sein", betont Drucktechnikerin Astrid Maier. Daher habe sie ihrer Konzeption "vertikale Geradlinigkeit" zugrunde gelegt. Dies verdeutliche den hohen Anspruch der Einrichtung an sich selbst. Die bisherige breite Linie hat Maier als waagrechtes Element erhalten. Dies solle optisch deutlich machen, dass "wir immer noch dieselben sind", nämlich hilfreich und sozial. Huber-Karasch bestätigt Maiers Ausführungen: "Mit unseren Inhalten bleiben wir zuverlässige Partner für die Gemeinde."

Hagn las aus dem ersten NBH-Flugblatt vor: "Wir helfen, weil wir der Meinung sind, dass soziale Arbeit nicht allein von Staat und Wohlfahrtsverbänden geleistet werden kann, da nachbarschaftliche Hilfe uns alle angeht". So habe man 1974 für die Gründung geworben: "Die Grundidee ist noch aktuell."

Zu den ersten Aufgaben Kinderpark, Babysitting und Kleiderbasar ist einiges hinzugekommen. Besonders in Sachen Familie. Was bei der Geburtsvorbereitung beginnt, endet im Hospizkreis. Die 25 hauptamtlichen und 125 ehrenamtlichen Helferinnen bieten Unterstützung im ganz normalen, anstrengenden Familienalltag. Zwei Männer sind auch mit dabei: Ein Angesteller und ein Zivildienstleistender. Ansonsten ist "Frauenpower pur" angesagt, wie Hagn nicht ohne Stolz betont. Daran wird auch das neue Erscheinungsbild nichts ändern. A. Ganssmüller-Maluche

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