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Mit Optimismus auf einen neuen Weg: Die Montessori-Schule Clara Grunwald arbeitet ab sofort mit der Jugendbegegnungsstätte zusammen. Foto: fkn

Montessori kooperiert mit JBS

Unterschleißheim - Schule arbeitet ab sofort mit Begegungsstätte zusammen

Unter-/Oberschleißheim - Raus aus dem Klassenzimmer geht es für die Mädchen und Buben der Montessori-Schule Clara Grunwald in Unterschleißheim. Denn die Einrichtung arbeitet ab sofort mit der Jugendbegegnungsstätte (JBS) am Tower in Oberschleißheim zusammen. Beim Sommerfest gaben die Verantwortlichen den Startschuss für diese Kooperation.

„Wir haben schon länger einen Partner gesucht“, sagt Birgit Grundner, Vorstandsmitglied des Schulträger-Vereins. Das Seminarhaus für politische, interkulturelle und kulturelle Bildung, das der Landkreis und die Gemeinde Oberschleißheim im Jahr 2010 gemeinsam eröffneten und das sich in Trägerschaft des Kreisjugendrings befindet, biete „ideale Möglichkeiten“, sagt Grundner. Seien es Werkstätten, passende Räume für biologische, chemische und physikalische Versuchsreihen oder Unterricht im Freien.

Bereits im April starteten die Montessori-Schule und die Jugendbegegnungsstätte ein erstes, gemeinsames Projekt, bei dem Siebt- und Achtklässler auf dem Gelände am Tower eine Woche lang eine Obsthecke pflanzten und ökologisch bewirtschafteten. Diese Kooperation soll nun dauerhaft Bestand haben und ausgebaut werden.

„Günstig“ findet Birgit Grundner die Zusammenarbeit auch, weil „man sehr schnell von der Schule zur Begegnungsstätte fahren kann“. Kurze Wege seien praktisch beim Unterricht. Zudem „überschneidet sich die pädagogische Grundhaltung der Mitarbeiter der Schule in allen wesentlichen Punkten mit der der Jugendbegegnungsstätte.“

Großes Interesse hat auch die JBS an dieser Partnerschaft. Nicht etwa wegen fehlender Besucher. „Die Jugendbegegnungsstätte ist gut ausgelastet“, betont Doris Knoll, stellvertretende Bereichsleiterin beim Kreisjugendring. Vielmehr seien Kooperationen sinnvoll, „da Themen auch längerfristig bearbeitet und so der Bedarf der Kinder und Jugendlichen aufgegriffen werden kann“.

Mit den Kapazitäten hat die Zusammenarbeit auch in der Montessori-Schule nichts zu tun, betont Grundner. „Die Schule befindet sich noch im Aufbau“ und habe genügend Räume zur Verfügung. Derzeit besuchen rund 100 Kinder die Einrichtung, die im Jahr 2002 eröffnet wurde. „Tendenz steigend“, sagt das Vorstandsmitglied. Ab September wird es erstmals auch eine zehnte Klasse geben.

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