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Das infizierte Mädchen befindet sich im Krankenhaus in Behandlung 

Vier Betroffene bei Ebersberg

Mädchen (13) aus Landkreis München erkrankt an Hirnhautentzündung: Wie groß ist die Gefahr?

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Eine gefährliche Hirnhautentzündung ausgelöst durch Meningokokken hat den Landkreis München aus Ebersberg erreicht. Dort sind bisher vier Menschen teils lebensgefährlich erkrankt.

Landkreis – Seit Monaten halten mehrere Meningokokkenfälle die Gesundheitsbehörden im Nachbarlandkreis Ebersberg in Atem: Vier Menschen waren an der lebensgefährlichen, hochansteckenden Hirnhautentzündung erkrankt, trugen teils schwere bleibende Schäden davon (Merkur.de* berichtete).

Nun hat die Infektion auch den Landkreis München erreicht: Das Landratsamt bestätigte eine Mitteilung des Nachbarlandkreises, wonach sich ein 13-jähriges Mädchen aus dem nordöstlichen Landkreis mit dem exakt gleichen Meningitis-C-Erreger wie die Ebersberger Betroffenen infiziert hat. Laut dem dortigen Gesundheitsamt hatte das Mädchen während der möglichen Inkubationszeit Kontakt mit Menschen aus dem südlichen Kreis Ebersberg.

Erster Meningokokkenfall im Landkreis München: Behörde sieht kein erhöhtes Krankheits-Risiko

Das dortige Landratsamt empfiehlt allen Menschen, die in der betroffenen Region wohnen, arbeiten oder häufigen nahen Kontakt zur Bevölkerung haben, sich impfen zu lassen. Für den Kreis München gilt derzeit keine vergleichbare Situation, das teilt Gesundheitsamtsleiter Gerhard Schmid auf Anfrage mit. „Ich sehe im Moment für die Landkreisbevölkerung kein erhöhtes Risiko“, sagt er.

Video: Zeckenalarm in Deutschland: Wo droht die größte Gefahr?

Seine Behörde habe im persönlichen Umfeld des erkrankten Mädchens umfangreich ermittelt und sei auf enge Kontaktpersonen mit Empfehlungen zu Impfungen und präventiver Antibiotikabehandlung zugegangen.

Meningokokken: Gefährliche Hirnhautentzündung erreicht Landkreis München - nur Gefährdete sollen sich impfen lassen

Für die breite Bevölkerung bestehe kein Handlungsbedarf, die Erkrankung liege „statistisch in der Norm“ der üblicherweise auftretenden Fälle. Das Amt weist darauf hin, dass die ständige Impfkommission den Bundes am Robert-Koch-Institut in Berlin die Meningokokken-Impfung für Minderjährige, die verhältnismäßig stärker gefährdet seien, ohnehin empfiehlt. „Das halten wir auch für sinnvoll“, so Schmid.

Die 13-Jährige aus dem nordöstlichen Landkreis, zu der das Gesundheitsamt aus Datenschutzgründen keine weiteren Angaben macht, ist laut Schmid nach der schweren Infektion mit sehr ernstem Erkrankungsbild auf dem Weg der Besserung.  

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