Musikschüler erhalten Förderung

- Hohenbrunn beteiligt sich weiterhin

Hohenbrunn (wjr) - Auch im neuen Schuljahr 2003/2004 wird die Gemeinde Hohenbrunn alle Kinder unterstützen, die eine der drei relevanten Musikschulen besuchen. Konkret handelt es sich um die Musikschule Unterhaching, die Rosemarie-Theobald-Musikschule in Ottobrunn und das Musikprojekt Kontrapunkt (Verein Dreiklang) in Freising. Jede so genannte Jahreswochenstunde bezuschusst die Gemeinde Hohenbrunn weiterhin mit 536,86 Euro. Darauf verständigte sich einhellig der Hohenbrunner Gemeinderat.

Michael Dissing (ÜWG-FW) wünschte, dass die Gemeinde Hohenbrunn Verträge mit den Musikschulen auf zwei oder drei Jahre abschließen soll. Dadurch wäre eine finanzielle Sicherheit für die Schulleitungen und Lehrkräfte auf weite Sicht gewährleistet. Sitzungsleiter Benno Maier sen. (CSU) schlug vor, dies vorerst in den Fraktionen zu besprechen. Die gemeindliche Unterstützung für die Musikschulen liegt derzeit bei 72 000 Euro pro Jahr.

Im Gemeinderat wurde nicht mehr darüber diskutiert, ob beispielsweise der Besuch der Unterhachinger Musikschule höher gefördert werden soll, da dort die Gebühren vergleichsweise höher sind als etwa die des Musikprojekts Kontrapunkt. Im vergangenen Jahr herrschte hierüber kein Konsens. Dies veranlasste nunmehr Ingrid Kaps (CSU) zur Anmerkung: "Es herrscht jetzt eitel Sonnenschein!" Es freizustellen, wo die Kinder die Musikschule besuchen, und gleichzeitig zu sichern, dass jeder Besuch gleich hoch gefördert wird, sei die richtige Entscheidung gewesen, so Kaps. "Die Lösung, wie sie jetzt ist, ist okay", fügte die Dritte Bürgermeisterin Edith Klein-Nöldner (SPD) an.

Ein direkter Vergleich zwischen den Musikschulen in Ottobrunn und Unterhaching und der Musikschule Dreiklang sei jedoch nicht möglich, so Klein-Nöldner, da Dreiklang auf Honorarbasis arbeitet, die anderen Musikschulen ihre Lehrkräfte im Angestelltenverhältnis führen. Dadurch entstünden höhere Fixkosten.

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