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Er stoppte mit seinem Tesla auf der A9 ein führerloses Auto: Manfred Kick.

Er stoppte führerloses Auto auf A9

Nach Heldentat: Tesla-Fahrer meldet sich auf Facebook zu Wort

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Manfred Kick wurde über Nacht zum gefeierten Helden, nachdem er mit seinem Auto ein führerloses Fahrzeug auf der Autobahn ausbremste und so einem Mann das Leben rettete. Jetzt wendet er sich persönlich an seine Fans.

Manfred Kick war am Montag, 13. Februar, auf der A9 auf Höhe Garching in seinem Tesla unterwegs, als ihm ein anderes Auto auffiel, dass scheinbar führerlos langsam auf die linke Spur zog, ohne zu blinken. Manfred Kick fuhr mit seinem Auto vorsichtig heran und schaute nach links in das Auto. Dort hing ein 47-Jähriger reglos in seinem Gurt über das Lenkrad. 

Sofort schaltete Manfred Kick und setzte sich mit seinem Tesla vor das Auto und bremste das führerlose Fahrzeug aus, bevor es mit einem anderen Auto oder der Leitplanke kollidieren konnte. Ihm war klar:  „Ich musste sein Auto irgendwie stoppen, sonst wäre es noch ewig weitergefahren. Und es war ja klar, dass der Fahrer dringend Hilfe braucht.“ Als Kick die beiden Autos gemeinsam zum Stehen gebracht hatte, leistete er erste Hilfe. Andere Unfallzeugen verständigten den Rettungsdienst.

Später kam raus: Der 47-jährige Mann hatte während der Fahrt einen Schlaganfall erlitten. Inzwischen ist der Mann wieder ansprechbar und stabil. Wohl auch dank der schnellen Hilfe. 

Video: Hier spricht Manfred Kick erstmals über seine Heldentat

So wurde der Held, der keiner sein will, quasi über Nacht zur Berühmtheit. Nationale und internationale Medien berichteten von seiner Tat. Die Nachrichten erreichten sogar den Chef des Unternehmens Tesla, der Manfred Kick zusagte, die Reparaturen an seinem Auto zu übernehmen.

Eine Woche nach seiner Heldentat, meldet sich Manfred Kick via Facebook an all die Menschen, die über ihn berichtet, ihm geschrieben oder seine Geschichte weiterverbreitet haben. 

Manfred Kick gibt sich auch in seinem Posting, wie bereits zuvor, bescheiden. Er habe nur das getan, was alle getan hätten. Sein Statement soll anderen Mut machen in einer solchen Situation ebenfalls beherzt zu handeln. 

Für diese offenen Worte gab es am Dienstag bereits 280 Likes bei Facebook. Manfred Kick will eigentlich kein Held sein, wird aber dennoch als einer gefeiert, ob er will oder nicht.

Video: Glomex

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