Nach unruhigen Zeiten nun Kontinuität und Sicherheit

- Volkshochschulen besiegeln ihre Partnerschaft

VON MICHAEL STILLER Neubiberg/Ottobrunn - Der Stolz war Neubibergs Bürgermeisterin Johanna Rumschöttel (SPD), dem Kulturkreisvorsitzenden Axel Keller und vhs-Geschäftsführer Karl Heinz Eisfeld bei der offiziellen Vertragsunterzeichnung im Haus für Weiterbildung schon anzumerken. Innerhalb von nur sechs Monaten ist es gelungen, die Volkshochschulen der beiden Gemeinden unter dem Dach des Kulturkreises Ottobrunn zusammenzuführen und damit die Neubiberger Erwachsenenbildung vor dem Aus zu retten.

Für Karl Heinz Eisfeld der Beweis, dass auch Verwaltungen und Gemeinderäte in der Lage sind, schnell und flexibel die notwendigen Beschlüsse und Vorarbeiten zu leisten. "Ich weiß nicht, ob dies in der Privatwirtschaft auch so schnell gegangen wäre", warf er in die Runde. Der Dank ging besonders an den Neubiberger Gemeinderat. Die neuen Partner sind zuversichtlich, dass nach den unruhigen Zeiten des Neubiberger Zweckverbandes (wir berichteten) "jetzt wieder Kontinuität und Sicherheit, nicht zuletzt auch für die Mitarbeiter, eintritt", wie Johanna Rumschöttel betonte. Die Bürgermeisterin geht davon aus, dass zwischen den Vertragspartnern jetzt wieder eine echte Partnerschaft besteht.

Ottobrunns Zweiter Bürgermeister Rudi Heydt (SPD) lobte, dass in beiden Gemeinden auf eine Kirchturmpolitik verzichtet worden sei. Heydt war sich sicher, dass diese Kooperation auf Dauer bestehen wird.

Infocenter im Haus für Weiterbildung

Im Haus für Weiterbildung ist die "neue vhs" mit einem Infocenter vertreten, dessen Schwerpunkte das Kurs- und Kundenmanagement sein werden. Die Außenstelle Neubiberg ist mit der Hauptstelle in Ottobrunn komplett vernetzt, was die Qualität der Kundenbetreuung steigert. Die Leitung untersteht Beate Abel. Karl Heinz Eisfeld träumt langfristig von einer engen Verflechtung der beiden Schulen, die sich auch auf die Kursteilnehmer auswirkt, und davon, dass die Angebote in beiden Gemeinde in Anspruch genommen werden. Mehrarbeit bedeutet der Zuwachs beim Kulturkreis auch für Schatzmeister Gerhard Sumper. Sein zu verwaltender Haushalt umfasst nun 4,3 Millionen Euro (ein Plus von 850 000 Euro).

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