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So bleibt Charly in Erinnerung: Den Verlust ihres Hundes schmerzt die Familie Seelos aus Neubiberg sehr.  

Familie aus Neubiberg geschockt

Hund Charly vermutlich vergiftet

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Schock für Familie Seelos aus Neubiberg: Ihr Charly ist tot. Die Besitzer sind sicher: Der Hund wurde vergiftet!

Neubiberg – Wer vergiftet einen kleinen, süßen Hund, der in der ganzen Nachbarschaft beliebt war? Das fragen sich Günter Seelos (57) und seine Frau Beate (54) aus Neubiberg nach dem Tod ihres Charly, einem schwarz-weißen Fellknäuel der Rasse Shih Tsu.

Günter Seelos kommen die Tränen, wenn er vom traurigen Ende seines Lieblings spricht, der nur fünf Jahre alt geworden ist. Als klar war, dass Charly nicht mehr zu retten ist, seien er und seine Frau abends in die Tierklinik Haar geeilt. „Meine Frau geht rein, ruft ,Charly’ – er spitzt die Ohren, reißt die Augen auf, seufzt noch einmal – und dann ist er gestorben“, sagt Seelos mit einem Zittern in der Stimme. „Das geht uns wahnsinnig nahe.“

Am Erntedanksonntag hatte die Familie einen Ausflug nach Gut Aiderbichl gemacht. Danach sei Charly in ihrem Garten in Neubiberg herumgetollt. Gegen 20 Uhr habe der Kleine plötzlich zu hecheln begonnen und Schaum gespuckt. „Da haben wir uns noch nichts dabei gedacht.“ Das komme vor, wenn Hunde Gras fressen.

Doch nachdem es Charly über Nacht immer schlechter ging, fuhren die Seelos am nächsten Morgen zum Tierarzt, der sie sofort in die Tierklinik Haar weitergeschickt habe. Dort habe sich der Verdacht bestätigt: Charly sei vergiftet worden. Und trotz aller Medikamente und bester Versorgung war der Kleine nicht zu retten.

Die Tierklinik will sich zu dem Fall nicht äußern, aus Gründen des Datenschutzes. Erst wenn eine schriftliche Einverständniserklärung vorliege. Dabei hat sich Günter Seelos selbst an die Öffentlichkeit gewandt und will den traurigen Fall publik machen.

Akribisch hat Familie ihren Garten durchsucht – und ist fündig geworden: „An fünf Stellen war das Gras total verätzt“, sagt Günter Seelos. Da müsse jemand etwas über den Zaun geworfen und Charly daran geschleckt oder etwas gefressen haben. „Aber wer macht so etwas? Das versteht kein Mensch“, sagt er. Er hat keinen Verdacht. Aber er will andere, Nachbarn, die auch Hunde haben, warnen und auf die Gefahr hinweisen. Bei der Polizei habe er angerufen, aber keine formale Anzeige erstattet. „Das bringt unseren Hund nicht mehr zurück.“

Familie Seelos hat noch einen Shih Tsu, Charlys große Schwester Kira (10). „Die ist auch sehr traurig und sucht Charly überall“, sagt Günter Seelos. „Gut, dass ein Hund schneller vergisst als ein Mensch.“

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