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Die doppelte Genossin: Elisabeth Gerner (SPD) will Bürgermeisterin werden

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Bringt sich ins Gespräch: Elisabeth Gerner kandidiert für die SPD als Bürgermeisterin für Neubiberg. © SPD Neubiberg

Die Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Gerner (SPD) ist zwar noch nicht im Gemeinderat, hat aber schon große Pläne für die Zukunft Neubibergs nach der Kommunalwahl 2020.

Neubiberg – Es war „höchste Zeit für mich, in die Politik zu gehen“, sagte Elisabeth Gerner bei ihrer Aufstellung zur Bürgermeisterkandidatin der Neubiberger Sozialdemokraten. Die Populisten auf der weltpolitischen Bühne hätten sie motiviert diesen Weg einzuschlagen. „Und das fängt in der Gemeinde an, genau dort, wo wir leben und arbeiten.“ Die Vorstellungsrede der 58-jährigen Ortsvereinsvorsitzenden überzeugten: Mit einer Gegenstimme geht Gerner nun ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Neubiberg.

Ein Anliegen Gerners - bezahlbarer Wohnraum

Bei der Versammlung erzählte sie aus ihrer Vita: Nach einer Lehre bei Agfa stieg Gerner zur ersten bayerischen Handwerksmeisterin in allgemeiner Mechanik auf und wechselte zu BMW. Nach einer Familienpause bildete sie sich weiter und richtete sich neu aus. Die Branche: genossenschaftliche Immobilienwirtschaft. Heute ist sie kaufmännische Vorstandsvorsitzende einer Münchner Genossenschaft mit 120 Wohneinheiten – seit Errichtung 2006 „ohne Mieterhöhung“, wie Gerner herausstellt. Ein Anliegen sei ihr entsprechend bezahlbarer Wohnraum für Neubiberg.

Gerners setzt auf Bürgermitspache

Die Kandidatin verspricht tragbare Lösungen für ganz Neubiberg, und sie sieht es als Vorteil an, dass sie noch nicht dem oftmals zerstrittenen Gemeinderat angehört. Dadurch könne sie „unbelastet an diese Aufgabe herangehen“. Beim Kampf gegen den drohenden Verkehrskollaps in der Gemeinde sollen die Bürger mitreden. Spektakulären Luxusprojekten, wie Badeseen im weitgehend naturbelassenen Hoheitsgebiet von Nachbargemeinden, erteilte sie erneut eine Absage: „Meine Themen beschäftigen sich mehr mit den grundlegenden Bedürfnissen.“  mm

Im Überblick: Kommunalwahl 2020 – Das sind die Parteien und Kandidaten im Landkreis München

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